Wehrdienstverweigerung
Wie bereits in der NS-Diktatur sind die Zeugen Jehovas auch in der DDR seit 1950 verboten. Sie stellen die größte Gruppe der
Wehrdienst-Totalverweigerer. Für ihre religiöse Überzeugung gehen sie ins Gefängnis. Im Bild: inhaftierte Zeugen Jehovas auf dem Weg zur Zwangsarbeit 1971.
Eine völlig neue Truppe: Gruppenfoto der 1. Bausoldateneinheit der NVA im Frühjahr 1966. Sie wird in Löbten bei Köris zum Bau eines Flugplatzes
eingesetzt.
Kragenbinde des Bausoldaten Gerhard Müller, der zur 1. Bausoldateneinheit gehört. Auf ihr sind die Namen seiner Kameraden verzeichnet und die
Stationen seiner Bausoldatenzeit von 1964 bis 1966.
Friedenswerkstatt am 3. Juli 1983 in der Berliner Erlöserkirche: Hier sammeln die Frauen für den Frieden Geld zur Unterstützung der Angehörigen
von inhaftierten Wehrdienstverweigerern (v.l.n.r.: Barbe Linke, Katja Havemann, Gisela Metz).
Bausoldaten beim Bau des Flugplatzes in Alteno, Kreis Luckau (Frühjahr 1966). Die Spatensoldaten sind oft in primitiven Zeltlagern untergebracht.