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Ralf Hirsch

DDR-Opposition

geboren am 25. Juli 1960 in Berlin

1974
Austritt aus der FDJ

1976
Erste Kontakte zur kirchlichen Jugendarbeit

1977
Wegen „fehlgeleiteter politischer Anschauungen“ Einweisung in das Jugendhaus Hummelshain, wo er eine Schlosserlehre absolviert

1979
Entlassung mit Auflagen für drei Jahre (Meldepflicht, Umgangs- und Reiseverbote),
Schlosser im Transformatorenwerk Berlin

1980
Mitarbeiter im Kirchhofsbüro der Auferstehungsgemeinde,
Mitorganisator von Blues-Messen in der Samariterkirche,
Mitglied des Friedenskreises Samaritergemeinde

1982-1984
Nationale Volksarmee, nach der Verweigerung des Dienstes an der Waffe, Bausoldat

1984
Sachbearbeiter bei der Evangelischen Kirche,
organisiert Veranstaltungen kirchlicher Jugendarbeit, die jährliche Friedenswerkstatt u. a.

1986
Gründungsmitglied und Sprecher der Initiative Frieden und Menschenrechte,
Arbeit für die Samisdat-Zeitschrift grenzfall

1988
Januar: Verhaftung nach der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration,
Februar: Ausweisung ohne Rückkehrrecht,
Mai: Angestellter im Landesamt für zentrale soziale Aufgaben in West-Berlin

1990-91
Mitarbeit im Büro des Regierenden Bürgermeisters Walter Momper,
Zuständigkeit für Ost-West-Kontakte

seit 1992
Angestellter beim Berliner Senat

Quellen:
- Müller-Enbergs/Wielgohs/Hoffmann, Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon, Ch. Links Verlag, Berlin 2000
- Hans-Joachim Veen (Hg.), Lexikon. Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur. Propyläen Verlag, Berlin, München 2000
- http://www.chronik-der-wende.de/_/lexikon/biografien


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