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Hans-Joachim Schädlich

Schriftsteller

geboren am 8. Oktober 1935 in Reichenbach, Vogtland

1954-1959
Studium der Germanistik und Linguistik an der Humboldt-Universität in Berlin und der Karl-Marx-Universität Leipzig

1960
Promotion in Leipzig

1959-1976
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften der DDR in Ost-Berlin

1976
Unterzeichnung des Protestes gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns,
Enthebung seiner Ämter bei der Akademie und danach zunehmenden Repressalien durch staatliche Stellen ausgesetzt,
Arbeit als freiberuflicher Übersetzer

1977
Veröffentlichung seiner regimekritischen Texte im westdeutschen Rowohlt-Verlag, danach Druck von Seiten des Schriftstellerverbandes der DDR noch stärker, Vorwurf der „staatsfeindlichen Hetze“ und „Herabwürdigung der DDR“

1977
Ausreise in die Bundesrepublik,
lebt in Hamburg, Dahlenburg,
Rauriser Literaturpreis

1979
Förderpreis zum Andreas-Gryphius-Preis

seit 1979
in West-Berlin ansässig,
Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des PEN-Zentrums der Bundesrepublik

1992
Heinrich-Böll-Preis

1996
Austritt aus dem PEN-Zentrum aus Protest gegen die Vereinigung des PEN-Zentrums Ost und West

2002
Lessing-Preis des Freistaates Sachsen

2004
Hoffmann-von-Fallersleben-Preis

2005
Deutsch-polnischer Samuel-Bogumil-Linde-Preis

Quellen:
- Müller-Enbergs/Wielgohs/Hoffmann, Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon, Ch. Links Verlag, Berlin 2000
- Hans-Joachim Veen (Hg.), Lexikon. Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur. Propyläen Verlag, Berlin, München 2000
- http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_pqrs/schaed.html


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