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Thomas Auerbach

DDR-Opposition

Thomas Auerbach wird am 26. Juli 1947 in Leipzig geboren

1964-1967
Ausbildung zum Elektromonteur

ab 1963
Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit

1965
Verweigerung des Wehrdienstes

1967-1970
Ausbildung zum Diakon in Eisenach

ab 1971
Stadtjugendwart der Evangelischen Gemeinde in Jena und Leiter der Offenen Jugendarbeit in der Jungen Gemeinde Jena-Stadtmitte

1975
Eintritt in die Blockpartei CDU

1976
Verhaftung wegen Organisation von Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung,
zu einem Jahr Haft wegen „staatsfeindlicher Hetze“ verurteilt,
Ausschluss aus der CDU

1977
Zwangsausbürgerung,
in West-Berlin in der kirchlichen Jugendarbeit und als Religionslehrer tätig

1978-1989
Ausbildungen und Studium der Erziehungswissenschaften an der Freien Universität Berlin,
tätig in der blockübergreifenden Friedensbewegung und als Unterstützer der DDR-Opposition,
immer wieder heimliche Treffen mit der DDR-Opposition in der ČSSR und Polen,
tätig in der „Arbeitsgruppe Berlin- und Deutschlandpolitik“ der Alternativen Liste in Berlin

1989
Beteiligung an der Besetzung der MfS-Bezirksverwaltung und der Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Gera

seit 1993
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Forschung beim BStU, Lehraufträge, Vortragstätigkeit

seit 1997
Mitglied der CDU

Quelle:
Hans-Joachim Veen (Hg.), Lexikon. Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur. Propyläen Verlag, Berlin, München 2000


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