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Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD)

1948 direkt von der SED gegründete Partei, die in der DDR als „Bündnispartner“ der SED fungiert. Ihre Aufgabe ist es, die Bauern für den Sozialismus zu gewinnen. Sie propagiert die von der SED vorgegebene Agrarpolitik. 1960 beteiligt sich die DBD aktiv an der SED-Kampagne zur Kollektivierung der Landwirtschaft. Die DBD gibt die Zeitung Bauern-Echo heraus.

Der Parteivorstand beschließt im November 1989 die Wiederherstellung der Selbständigkeit der Partei. Im Januar 1990 erklärt sie ihre Mitverantwortung für die Krise der DDR und distanziert sich vom Begriff des Sozialismus'. Auf der Volkskammerwahl im März 1990 kann sie nur 2,18 Prozent der Stimmen erringen.

Im September 1990 vereinigt sich die DBD mit der CDU der DDR, um kurz darauf in der gesamtdeutschen CDU aufzugehen.


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