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Rainer Hildebrandt

Menschenrechtler, Historiker

geboren am 14. Dezember in Stuttgart
gestorben am 9. Januar 2004 in Berlin

ab 1936
studiert er zunächst Physik, später Philosophie und Soziologie; Promotion bei Franz Rupp über ein arbeitspsychologisches Thema. Hildebrandt steht dem Nationalsozialismus bereits als Student ablehnend gegenüber und wird als politisch verdächtig zur Wehrmacht eingezogen,

1943/44
ist er ein Jahr in Haft und wird nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 als Mitglied des Hausho-fer-Kreises erneut festgenommen,

ab 1945
nach dem Krieg lebt er in Berlin und wird hier mit den Verhältnissen im Machtbereich der SED konfrontiert,

1948
im Sommer gründet er die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU), die sich der Aufklä-rung über die kommunistischen Terrormethoden und der Unterstützung politischer Gefange-ner in der Sowjetzone widmet,

1951
zieht sich aus der Leitung der KgU zurück, 1952 verlässt er endgültig den Verband. Er ist seitdem als Buchautor tätig

seit 1963
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 13. August und als Leiter des Museums am Checkpoint Charlie

1992
erhält den Verdienstorden des Landes Berlin


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