Die X. Weltfestspiele 1973
Sommer 1973: Zu den X. Weltfestspielen in Ost-Berlin schickte die Stasi 4.000 Spitzel unters Volk. Hunderte „Störenfriede“ wurden vorab aus der Stadt verbannt oder an der Einreise gehindert.
Das offizielle Plakat zu den X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Ost-Berlin 1973. Die fünf Farben symbolisieren die fünf Erdteile.
Eröffnungsveranstaltung der X. Weltfestspiele am 28. Juli 1973. An der Spitze des Demonstrationszugs wird die Fahne der Weltfestspiele in das Stadion
der Weltjugend in Ost-Berlin getragen.
Demonstration zu den X. Weltfestspielen 1973 in Ost-Berlin unter dem Motto "Die Jugend der DDR grüßt die Jugend der Welt".
„Unerwünschte Personen“ sollen nicht nach Berlin reisen: Auszug aus einem Bericht der Hauptabteilung Kriminalpolizei über die Vorkehrungen, die
im Vorfeld der X. Weltfestspiele getroffen werden.
„Unerwünschte Personen“ sollen nicht nach Berlin reisen: Auszug aus einem Bericht der Hauptabteilung Kriminalpolizei über die Vorkehrungen, die
im Vorfeld der X. Weltfestspiele getroffen werden.
„Unerwünschte Personen“ sollen nicht nach Berlin reisen: Auszug aus einem Bericht der Hauptabteilung Kriminalpolizei über die Vorkehrungen, die
im Vorfeld der X. Weltfestspiele getroffen werden.
Am letzten Tag der X. Weltfestspiele legt die Hauptabteilung Kriminalpolizei einen Bericht vor, in dem sie die 'Vorkommnisse' und die eingeleiteten
Maßnahmen im Vorfeld der Weltfestspiele aufzählt.
Am letzten Tag der X. Weltfestspiele legt die Hauptabteilung Kriminalpolizei einen Bericht vor, in dem sie die 'Vorkommnisse' und die eingeleiteten
Maßnahmen im Vorfeld der Weltfestspiele aufzählt.
Am letzten Tag der X. Weltfestspiele legt die Hauptabteilung Kriminalpolizei einen Bericht vor, in dem sie die 'Vorkommnisse' und die eingeleiteten
Maßnahmen im Vorfeld der Weltfestspiele aufzählt.
Der IM „Raffelt“ berichtet dem MfS live aus der Tramperszene: Vielen wurde zu den X. Weltfestspielen ein Berlin-Verbot erteilt.
Auf Befehl des Genossen Minister: Die FDJ-Grundorganisation der Stasi verpflichtet sich zu Höchstleistungen im Kampf um die Sicherung der X.
Weltfestspiele der Jugend und Studenten.
Ohne Kampf geht nichts: Die FDJler der Staatssicherheit kämpfen um das Ernst-Thälmann-Ehrenbanner des Zentralkomitees der SED.
Im Sommer 1973 steht Ost-Berlin im Zeichen der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten.
Von der DDR-Führung als riesige Propagandaveranstaltung geplant, finden vom 28. Juli bis zum 5. August 1973 in Ost-Berlin die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten statt. Ein Ereignis der Superlative: Neun Tage lang herrscht der Ausnahmezustand in Berlin. Rund acht Millionen Menschen kommen in diesen Tagen in Ost-Berlin zusammen, darunter auch über 25.000 ausländische Schüler und Studenten aus 140 Ländern.
Die Weltfestspiele dienen der DDR-Führung dazu, der internationalen Öffentlichkeit das Bild eines liberalen und weltoffenen Staats zu vermitteln. Gleichzeitig soll die Verbundenheit der DDR-Jugend mit der
Die Stasi schickt 4.000 Spitzel ins bunte Treiben
In Ost-Berlin sind in diesen Tagen mehr als 24.000
Unter dem Decknamen „Aktion Banner“ sind die Sicherheitsorgane schon in den Monaten vor den Weltfestspielen aktiv. Im Vorfeld verhaften Volkspolizei und MfS vorsorglich Tausende Jugendliche, von denen sie glauben, dass sie die heile Welt des Festivals stören könnten. Bis zur Eröffnung der Feierlichkeiten werden 553 Personen in die Psychiatrie eingewiesen, 929 verschwinden in
Für die Mehrzahl der jungen Leute bleiben die neun hochsommerlichen Tage der Weltfestspiele in Berlin dennoch ein unvergessenes Erlebnis. Sie genießen die ungewohnten Freiheiten in vollen Zügen. Freiheiten, die mit dem Ende der internationalen Spiele vorbei sind.
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„Panzer wie in Berlin - Der 17. Juni 1953 in Magdeburg“, hrsg. v. Bundeszentrale für politische Bildung und Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., zuletzt abgerufen am xx.xx.xxxx, www.jugendopposition.de/145350