Standrechtliche Erschießung

Standrechtliche Erschießung

So bezeichnet man die Vollstreckung eines Todesurteils durch Erschießen im Rahmen des Standrechts. In Ausnahme-, Belagerungs- oder Kriegszuständen kann, je nach Verfassung, das Interner Link: Standrecht in Kraft treten. Es erlaubt, in einem abgekürzten gerichtlichen Verfahren durch Standgerichte zu entscheiden und eine dabei verhängte Interner Link: Todesstrafe umgehend zu vollstrecken. In der DDR werden in den Tagen nach dem 17. Juni 1953 von sowjetischen Truppen zahlreiche Interner Link: standrechtliche Todesurteile vollstreckt.

Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

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