Gedächtnisprotokolle und Unabhängige Untersuchungskommission
Nach den brutalen Übergriffen am 7. und 8. Oktober 1989 fordern Bürger Aufklärung. Gedächtnisprotokolle der Verhafteten werden gesammelt und veröffentlicht, der Druck wächst. Unter öffentlicher Aufmerksamkeit entsteht eine unabhängige Untersuchungskommission – ein wichtiger Schritt, der das Machtmonopol der DDR-Führung ins Wanken bringt.
„Kesseltreiben unter Einsatz von Schlagstöcken, Hunden und Militärtechnik“: Bürger, die bei den Demos am 7. und 8. Oktober 1989 in Ost-Berlin
in Bedrängnis geraten sind oder verhaftet wurden, schreiben Gedächtnisprotokolle. Diese werden gesammelt und veröffentlicht. Dabei spielt die Gethsemanekirche im Bezirk Prenzlauer Berg eine große Rolle.
„Kesseltreiben unter Einsatz von Schlagstöcken, Hunden und Militärtechnik“: Bürger, die bei den Demos am 7. und 8. Oktober 1989 in Ost-Berlin
in Bedrängnis geraten sind oder verhaftet wurden, schreiben Gedächtnisprotokolle. Diese werden gesammelt und veröffentlicht. Dabei spielt die Gethsemanekirche im Bezirk Prenzlauer Berg eine große Rolle.
„Kesseltreiben unter Einsatz von Schlagstöcken, Hunden und Militärtechnik“: Bürger, die bei den Demos am 7. und 8. Oktober 1989 in Ost-Berlin
in Bedrängnis geraten sind oder verhaftet wurden, schreiben Gedächtnisprotokolle. Diese werden gesammelt und veröffentlicht. Dabei spielt die Gethsemanekirche im Bezirk Prenzlauer Berg eine große Rolle.
„Kesseltreiben unter Einsatz von Schlagstöcken, Hunden und Militärtechnik“: Bürger, die bei den Demos am 7. und 8. Oktober 1989 in Ost-Berlin
in Bedrängnis geraten sind oder verhaftet wurden, schreiben Gedächtnisprotokolle. Diese werden gesammelt und veröffentlicht. Dabei spielt die Gethsemanekirche im Bezirk Prenzlauer Berg eine große Rolle.
Presseinformation vom 2. November 1989 zur Konstituierung einer unabhängigen Untersuchungskommission. Diese wird eingesetzt, um die brutalen
Polizeiaktionen am 7. und 8. Oktober 1989 in Ost-Berlin lückenlos aufzuklären.
Am 23. Oktober 1989 halten oppositionelle Gruppen im Gemeindehaus Fennpfuhl eine Pressekonferenz ab. Sie informieren über den Polizeieinsatz am 7.
und 8. Oktober 1989 auf der Schönhauser Allee. V.l.n.r.: Ehrhart Neubert, Jürgen Gernentz, Marianne Birthler, Werner Fischer, Christoph Singelnstein, Angelika Barbe, Reinhard Schult, Walter Schilling.
Unmittelbar nach dem brutalen Vorgehen der Sicherheitsorgane gegen die Teilnehmer der Protestdemonstrationen am 7. Oktober 1989 und am Folgetag fordern zahlreiche empörte Bürger vom Staat die Einsetzung einer Untersuchungskommission. Grundlage für die Aufarbeitung der Geschehnisse sollen die Gedächtnisprotokolle sein, die viele der Verhafteten nach den Ereignissen angefertigt haben. Darin schildern sie ihre persönlichen Erlebnisse während der Demonstration und die anschließenden Übergriffe durch Volkspolizei und
Am 23. Oktober 1989 übergeben Vertreter mehrerer Oppositionsgruppen auf einer Pressekonferenz dem Vizegeneralstaatsanwalt von Berlin, Klaus Voß, eine hundertseitige Dokumentation mit Erlebnis- und Tatsachenberichten zu den Vorfällen um den 7. Oktober. Der Staatsanwalt verspricht eine umfassende und unvoreingenommene Prüfung. Dies war erst möglich geworden, nachdem auf der Demonstration am 22. Oktober
Bisher wird eine kritische öffentliche Untersuchung zum Vorgehen von Polizei und
Untersuchungskommission: Die Staatsmacht gerät in Bedrängnis
Am 3. November 1989 beginnt die Untersuchungskommission mit ihrer Arbeit. Dabei versucht Stasi-Chef
Besonders in den ersten Tagen und Wochen verläuft die Arbeit der Kommission problematisch. Die Veränderungen im Land sind noch nicht so weit fortgeschritten, dass man sie für unumkehrbar halten muss. Manche Kommissionsmitglieder befürchten, dass die Staatsmacht bald wieder Herr der Situation ist und sich das Blatt der Geschichte wieder wendet. Doch Zeugenbeeinflussung und Hinhaltetaktik können die Aufklärung nicht behindern. Zudem ist das rege öffentliche Interesse und die Arbeit der jetzt immer mehr ohne das ideologische Gängelband agierenden Presse sehr hilfreich. Die Veröffentlichung der Protokolle und der Ergebnisse der Arbeit der Untersuchungskommission nötigt viele Mitglieder der Sicherheitsorgane zu wahrheitsgemäßen Aussagen. Trotzdem können z. B. einzelne Stasi-Leute nicht vernommen werden, da die Kommission nicht das Recht besitzt, sie dazu zu verpflichten.
Die Kommission stellt ihre Arbeit erst 1990 ein, nur wenige Schuldige – ein paar
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„Panzer wie in Berlin - Der 17. Juni 1953 in Magdeburg“, hrsg. v. Bundeszentrale für politische Bildung und Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., zuletzt abgerufen am xx.xx.xxxx, www.jugendopposition.de/145350