Stephan Hermlin
Schriftsteller und Lyriker Stephan Hermlin ist einer der Hauptinitiatoren und Verfasser des Offenen Briefs, mit dem die DDR-Künstlerprominenz 1976 sich gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wendet.
Der Schriftsteller und Lyriker Stephan Hermlin ist einer der Hauptinitiatoren und der Verfasser des Offenen Briefs, mit dem die DDR-Künstlerprominenz
1976 Stellung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns bezieht. Im Bild redet Stefan Hermlin am 29. Oktober 1989 auf einer Veranstaltung in der Ostberliner Erlöserkirche, auf der prominente Künstlerinnen und Künstler die SED zur Aufgabe ihres Alleinvertretungsanspruchs auffordern.
Stephan Hermlin ist ein Schriftsteller, der einerseits immer wieder vom Staat protegiert wird, sich in anderen Fällen aber auch deutlich von der Politik der DDR distanziert. So organisiert er offiziell Dichterlesungen mit dem „Staatsfeind“ Wolf Biermann. Stephan Hermlin ist einer der Ersten, die auf dessen Ausbürgerung reagieren. Noch am 17. November 1976 verfasst er unter Absprache mit anderen Künstlern den Offenen Brief, den er umgehend an zwei DDR-Medien weiterleitet: an das Neue Deutschland und an die Redaktion der
Der überzeugte Kommunist engagiert sich in der Biermann-Sache
Doch die weigern sich, die Stellungnahme zu veröffentlichen. Um trotzdem die DDR-Bürger zu erreichen, übergibt Stephan Hermlin das Papier einem Korrespondenten der französischen Nachrichtenagentur
Einer von ihnen ist der bekannte und geachtete Bildhauer
Fritz Cremer ist einer derjenigen Künstler, dem auf dem Titelblatt des Neuen Deutschlands ein Artikel gewidmet wird. Darin verteidigt er die Ausbürgerung und dementiert seine Unterschrift unter dem Protestbrief.
Nach seinem Engagement für Wolf Biermann erhält Stephan Hermlin eine strenge Parteirüge und wird fortan noch gründlicher von der
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