In der ersten Hälfte der 1960er Jahre initiiert die Interner Link: Freie Deutsche Jugend (Interner Link: FDJ) eine Jugend-Massenbewegung. Sie will die aus den USA kommenden Protest- und Folksongs politisch instrumentalisieren und eigene Lieder mit propagandistischen Texten popularisieren. Zahlreiche Singegruppen bilden sich, so 1966 auch der Hootenanny-Klub, der 1967 in Interner Link: Oktoberklub umbenannt wird. Er ist bis 1989 die bekannteste FDJ-Singegruppe. Seine Lieder stehen in der Tradition der kommunistischen Agitation und Propaganda, bemühen sich um einen jugendlichen Stil, sind leicht verständlich, aber ideologisch überfrachtet. Der Oktoberklub produziert zahlreiche Platten und ist praktisch bei jedem politischen Großereignis der DDR präsent. Wie weit seine Popularität über die Funktionärsschicht von Interner Link: SED und FDJ hinausreicht, ist nicht bekannt. Zu den wichtigsten Liedern des Interner Link: Oktoberklubs gehören: „Sag mir, wo du stehst“, „Da sind wir aber immer noch“, „Bau auf, bau auf“, „Wir sind überall“ und „Du hast ja ein Ziel vor den Augen.“