Bezeichnung für die innerdeutsche Grenze in Berlin, die in Form eines Walls aus Betonsegmenten von vier Metern Höhe West-Berlin umschließt. Im
Der Bau der
Diese „Abstimmung mit den Füßen“ gegen den Staat wird nicht länger geduldet. Die vollständige Schließung der Grenze geschieht unter voller politischer und militärischer Abdeckung durch den
Die
Außer der eigentlichen Mauer gibt es auch eine Hinterlandmauer, Signalzäune und tiefe Kfz-Sperrgräben, um ein Durchbrechen mit Autos zu verhindern. Dazu kommen Scheinwerferanlagen und Hunde, die ein Überwinden der Mauer unmöglich machen sollen. Von 300 Wachtürmen aus beobachten bewaffnete Grenzsoldaten das Geschehen rund um die Uhr. Diese Grenzanlagen werden auch „Todesstreifen“ genannt.
Trotz der tödlichen Bedrohung versuchen DDR-Bürger immer wieder die Flucht in den Westen. Die Staatsanwaltschaft hat 270 Fälle ermittelt, in denen Menschen zwischen 1961 und 1989 durch Gewalt an Mauer und Stacheldraht sterben.
Der Ansturm Tausender Ostberliner an den Grenzübergängen am 9. November 1989 führt zur Öffnung der Grenzen. Dieser Tag geht als „
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