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Michael Succow

Michael Succow

Ökologe, Umweltschützer, Politiker

geboren am 21. April 1941 in Lüdersdorf

Interner Link: Michael Succow wird als Sohn eines Landwirts nahe Bad Freienwalde (Mark Brandenburg) geboren. Als Oberschüler erlebt er, wie der elterliche Hof 1960 in die Interner Link: LPG gezwungen wird.

1960
darf er als Einziger von drei Geschwistern ein Hochschulstudium absolvieren. 1965 schließt er sein Biologie-Studium an die Universität Greifswald ab und arbeitet anschließend als wissenschaftlicher Assistent im Botanischen Institut.

1968
verweigert er seine Unterschrift unter ein Schreiben, in dem der Einmarsch der Truppen des Interner Link: Warschauer Paktes in die Interner Link: Tschechoslowakei als Sieg des Interner Link: Sozialismus gefeiert wird. Damit ist seine Universitätslaufbahn beendet.

1969-1973
arbeitet er als Standorterkunder, später als Brigadeleiter im VE Meliorationskombinat Bad Freienwalde.

1970
promoviert er als Externer über „Flußtalmoore und ihre anthropogene Umwandlung“ an der Universität Greifswald.

1971
tritt er in die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (Interner Link: LDPD) ein.

ab 1980
ist er im Bezirk Frankfurt (Oder) Vorsitzender der Gesellschaft für Natur und Umwelt im Interner Link: Kulturbund der DDR.

1986-1990
Von Oktober bis März wird er für die LDPD Abgeordneter der Interner Link: Volkskammer, in der er im Ausschuss für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft mitarbeitet.

1974-1990
ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bodenkundlichen Institut der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR, 1987 wird er zum Professor der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR ernannt.

1987-1989
arbeitet Succow in landwirtschaftlichen Entwicklungshilfeprojekten in Äthiopien.

1990
wird Succow auf Drängen der Bürgerbewegung Stellvertreter des Ministers für Natur-, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR und ist verantwortlich für Ressourcenschutz und Landnutzungsplanung in der Übergangsregierung unter Interner Link: Hans Modrow sowie anfänglich noch in der ersten demokratisch gewählten DDR-Regierung. In seiner kurzen Amtszeit vom 15. Januar bis 15. Mai setzt er das sogenannte Nationalparkprogramm der DDR in Gang, mit dem ca. 5 Prozent der DDR-Fläche unter Schutz gestellt werden. Auf Basis dieses Programms entstehen die ersten Nationalparks der DDR.

ab 1990
reist Succow außerhalb seiner Dienstaufgaben in die Transformationsländer des Ostens, in die Mongolei und nach China, um dort Naturschutzgroßprojekte zu initiieren.

1992
wird er zum Universitätsprofessor (Lehrstuhl für Geobotanik und Landschaftsökologie) und zum Direktor des Botanischen Institutes und Botanischen Gartens der Universität Greifswald berufen.

1997
erhält er den Alternativen Nobelpreis. Das Preisgeld bildete den finanziellen Grundstock der Interner Link: Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur.

2001
bekommt er das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Fussnoten

Weitere Inhalte

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Leih- und Wanderausstellungen

Hier präsentieren wir eine Auswahl an Leih- und Wanderausstellungen, die in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen aufgebaut werden können.

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Online-Angebote

Die folgende Linksammlung versorgt Lehrkräfte wie Jugendliche mit weiterführenden Materialien und soll zum Weiterforschen animieren.

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Weiteres didaktisches Material

Hier finden Sie didaktische Materialien für den Schulunterricht und die außerschulische politische Bildung aus unterschiedlichen Quellen entlang der Themenbereiche dieser Seite.

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Katrin Hattenhauer - Mauerfall am 9. November 1989

Katrin Hattenhauer fährt im November illegal nach Berlin, um ihren Geburtstag zu feiern. In einer Kneipe erfährt sie von der Maueröffnung. Da entscheidet sie sich, mit Freunden zur Mauer zu gehen.

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Katrin Hattenhauer - Entlassung aus der Haft

Nur wenige Wochen sind vergangen und es fühlt sich an wie eine kleine Ewigkeit. Als Katrin Hattenhauer das Gefängnis verlässt, ist tatsächlich die Bewegung entstanden, von der ihre Gruppe…

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Katrin Hattenhauer - Demonstration vor dem Zellenfenster

Der Zug der Montagsdemonstration verläuft nur wenige hundert Meter von der Untersuchungshaftanstalt entfernt, in der Katrin Hattenhauer einsitzt. Gefangene hören Geräusche, was sie spekulieren lässt.