Freya Klier

Freya Klier

Regisseurin, Schriftstellerin, DDR-Interner Link: Opposition

geboren am 4. Februar 1950 in Dresden

1953
Kinderheim, in Zusammenhang mit der Verhaftung des Vaters

1968
Abitur mit Ausbildung zur Maschinenbauzeichnerin,
Verurteilung zu 16 Monaten Haft wegen „versuchter Republikflucht“,
anschließend Postangestellte, Kellnerin, Disponentin im Dresdener Puppentheater

1970-1975
Schauspielstudium an der Theater-Hochschule Leipzig und im Staatstheater Dresden

1975
Schauspielerin im Staatstheater Senftenberg

1978-1982
Regiestudium am Institut für Schauspielregie Berlin,
während dieser Zeit Inszenierungen in Halle, Interner Link: Bautzen, Berlin

1980
Mitbegründung der Interner Link: DDR-Friedensbewegung

1982
Regisseurin am Theater Schwedt

1984
Deutsches Theater Berlin,
DDR-Regiepreis für die Uraufführung des Stückes „Legende vom Glück ohne Ende“ von Interner Link: Ulrich Plenzdorf,
Freischaffende Regisseurin
Schauspielschule Berlin,
danach Berufsverbot

1985-1988
Gemeinsame Auftritte mit Interner Link: Stephan Krawczyk in evangelischen Kirchen der DDR: eigene Stücke und Brecht-Programm, erste Prosaarbeiten

1986
Beginn der Arbeit an einem Buch über "Jugend und Erziehungswesen in der DDR",
zunehmende Verfolgung durch staatliche Stellen und Interner Link: MfS

1988
Verhaftung wegen der Solidarität mit den wenige Tage zuvor auf der Interner Link: Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Ost-Berlin verhafteten Teilnehmern, Beschlagnahme der Manuskripte und unfreiwillige Ausbürgerung,
seitdem als freischaffende Autorin und Dokumentarfilmerin in West-Berlin lebend

1991
"Schwarzer Rotgold" - Theaterstück, Uraufführung Ost-Berlin

1993
Lesereisen in Schweden und Finnland

1994
Veröffentlichung von „Die Kaninchen von Ravensbrück“

1995
Gründungsmitglied des Bürgerbüros Berlin,
Verdienstorden des Landes Berlin

1996
Lesereise in de USA

1997
Mitbegründerin der Initiative "Schul-Speisung"

2001
Mitinitiatorin des Symposiums "Blinde Flecken der Geschichte" in Berlin,
Publikation zahlreicher Bücher, Essays und Dokumentarfilme

2003
Verstärkte Vortragstätigkeit und Projekttage zur deutschen Geschichte in Schulen (Ost und West),
Mitglied des P.E.N. Zentrums Deutschsprachiger Autoren im Ausland

2005
Entwicklung eines Spielfilm-Drehbuchs

2006
Lesungen, Vorträge und Filmvorführungen in Deutschland und Ungarn

2007
Sächsische Verfassungsmedaille für besonderes demokratisches Engagement in Schulen, in Literatur und Kunst

Quellen:
- Müller-Enbergs/Wielgohs/Hoffmann, Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon, Ch. Links Verlag, Berlin 2000
- http://www.freya-klier.de/

Fussnoten

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