'And You Don't Stop' - HipHop in der DDR
Mit dem US-Film „Beat Street“ erreicht das Hip-Hop-Fieber die DDR. Breakdance, Rap und Graffiti werden zum prägenden Lebensgefühl und Ausdrucksmedium einer ganzen Generation junger Fans.
Hahny's Breakcrew, Streetdance in Meißen, 1986. Immer mit dabei: Linoleum-Matte und ein sorgsam gehüteter Kassettenrekorder.
Spray Time: ein Graffiti erregt die Aufmerksamkeit der Rostocker Staatssicherheit.
Spray Time: Posieren vor dem Graffiti.
Puma Schablone: mit Schablonen wie dieser fertigen HipHopper ihre eigene Puma-Kleidung. Damit provozieren die B-Boys, denn Marken symbolisieren den
klassenfeindlichen Kapitalismus.
Visitenkarte Crazy Seven: Um für Auftritte gebucht zu werden, machte Crazy Seven Werbung mit Visitenkarten.
Flyer für Rostocks 1. Funkdiskothek, 13. August 1988.
Hahny, undatiertes Foto.
Hahny's Breakcrew, Streetdance in Meißen, 1986. Immer mit dabei: Linoleum-Matte und ein sorgsam gehüteter Kassettenrekorder.
Hahny's Breakcrew, Streetdance in Meißen, 1986. Immer mit dabei: Linoleum-Matte und ein sorgsam gehüteter Kassettenrekorder.
Hahny, Urkunde für Amateurlizenz, 12. Oktober 1986.
Hahny, Amateurlizenz IIb, 22. Januar 1987.
Mit Puma-Kleidung auf einer sozialistischen Feier. Hahny's Breakcrew bei ihrem Auftritt zur Weihnachtsfeier der Konditorei Zieger, Meißen, Dezember
1985.
Mit Puma-Kleidung auf einer sozialistischen Feier. Hahny's Breakcrew bei ihrem Auftritt zur Weihnachtsfeier der Konditorei Zieger, Meißen, Dezember
1985.
Mit Puma-Kleidung auf einer sozialistischen Feier. Hahny's Breakcrew bei ihrem Auftritt zur Weihnachtsfeier der Konditorei Zieger, Meißen, Dezember
1985.
Mit Puma-Kleidung auf einer sozialistischen Feier. Hahny's Breakcrew bei ihrem Auftritt zur Weihnachtsfeier der Konditorei Zieger, Meißen, Dezember
1985.
Urkunde für Hahny als besten Solotänzer bei einem Wettbewerb im Jugendklubhaus Hoyerswerda am 7. Februar 1987.
Hahny, Siegerschärpe Leipziger Championship, Haus Auensee, 10. Novmeber 1988.
TJ Big Blaster Electric Boogie (links) in Aktion, zusammen mit B-Boy Tommy Boy (rechts).
TJ Big Blaster Electric Boogie (mitte) in Aktion.
Offiziell zugelassen - staatskritisch gerappt. Zulassung TJ Big Blaster Electric Boogie, 05. Juni 1989.
Offiziell zugelassen - staatskritisch gerappt. Zulassung TJ Big Blaster Electric Boogie, 05. Juni 1989.
Die wohl größte von Jugendlichen selbst organisierte Rap Veranstaltung in der DDR. Eintrittskarte, Rap I, Juli 1988 in Radebeul.
Die wohl größte von Jugendlichen selbst organisierte Rap Veranstaltung in der DDR. Eintrittskarte, 2. DDR-offener Rap-Contest, 29. Juli 1989 in
Radebeul.
HipHop ist eine der letzten Jugendkulturen, die sich in der DDR ausbreiten. Von 1983 bis 1990 existiert eine kleine aber unübersehbare Szene, die mit
Die HipHop-Welle
Die ersten HipHop-Sounds aus Amerika schwappen durch die Rundfunkwellen über den
Beat Street
Am 14. Juni 1985 feiert der amerikanische HipHop-Film „Beat Street“ seine Premiere in der DDR. Auf einen Film wie diesen haben die jungen Fans nur gewartet: Die bunten Bilder der Breakdance-Bewegungen,
Szenen und Events
Zwischen Rostock und Görlitz, Wolgast und Dessau vernetzen sich nun die regionalen Szenen miteinander. Neben privaten Besuchen finden auch offizielle HipHop-Veranstaltungen statt, die zwar formell vom Staat organisiert sind, aber auf die Initiative von
Kontrollstrategien
HipHop in der DDR ist nicht verboten. Seine Ausübung soll aber kontrolliert, überwacht und gegebenenfalls, also z. B. bei nicht angemeldeten Auftritten in der Öffentlichkeit, eingedämmt werden. Staat und SED erfinden Strategien, mit denen sie HipHop fördern und gleichzeitig in die gewünschten Bahnen lenken wollen. Dazu gehören sowohl offizielle Einstufungen als Künstler, die es den HipHoppern erlauben, zu Veranstaltungen gebucht zu werden, als auch Partnerorganisationen, die als Sponsor das Training ermöglichen, aber auch Verhaftungen und Einschüchterungen von Volkspolizei und
Ausklang
Viele Gruppen lösen sich nach dem
Weitere Inhalte
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„Panzer wie in Berlin - Der 17. Juni 1953 in Magdeburg“, hrsg. v. Bundeszentrale für politische Bildung und Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., zuletzt abgerufen am xx.xx.xxxx, www.jugendopposition.de/145350