Till Böttcher
Till Böttcher kommt 1987 durch den Liedermacher Stefan Krawczyk zur Umwelt-Bibliothek und wird in den engeren Kreis der Drucker aufgenommen. Mit 17 wird er das erste Mal von der Stasi festgenommen.
Passfoto von Till Böttcher in einer Stasi-Fotodokumentation über die Mitglieder der UB.
24. November 1987: Till Böttcher (links), Tim Eisenlohr und Bodo Wolf bei ihrer Verhaftung in der UB.
24. November 1987: Till Böttcher und Bert Schlegel bei ihrer Verhaftung in der UB.
Till Böttcher (rechts) und Andreas Kalk nach ihrer Freilassung am 25. November 1987 in der Galerie der UB.
Solidaritätsaktion am Checkpoint Charlie (31. Januar 1988): Die politisch Inhaftierten in der DDR sollen freigelassen werden! Till Böttcher wird am
17. Januar 1988 verhaftet, als er zusammen mit Bert Schlegel und Andreas Kalk auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration Transparente hochhalten will. Aufschrift: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ (Rosa Luxemburg).
Herbst 1989: Till Böttcher in der Galerie der UB.
Herbst 1989: Till Böttcher in der Galerie der UB.
10. September 1989: Till Böttcher und Wolfgang Rüddenklau werden von der Staatssicherheit observiert.
Stephan Konopatzky, Ingrid Köppe, Frank Ebert, Till Böttcher und Christian Halbrock (v.l.n.r.) während der Besetzung der MfS-Zentrale in Berlin am
4. September 1990.
Till Böttcher während der Besetzung der MfS-Zentrale in Berlin im September 1990.
Till Böttcher, 25. Oktober 2004.
Berlin, Herbst 1987. Till Böttcher kommt durch den Liedermacher Stefan Krawczyk zur Umwelt-Bibliothek (UB). Nach dessen Konzert in der Berliner Stadtmission der Evangelischen Kirche fragt er ihn, wie und wo man sich in Berlin politisch engagieren könne. Zunächst ist Till Böttcher nur Besucher der UB, doch bald beginnt er, in der Galerie und in der Bibliothek mitzuarbeiten. Schließlich wird er in den engeren Kreis der Drucker aufgenommen, zu dem auch
Als die UB in der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 von der
Seine nächste Begegnung mit der Staatssicherheit findet am 17. Januar 1988 statt, als er mit
Dank der Bemühungen der Kirche und des zunehmenden öffentlichen Drucks werden Till Böttcher und sein Freund Andreas Kalk nach drei Wochen Untersuchungshaft entlassen. Bert Schlegel reist in die Bundesrepublik aus und organisiert dort mit Freunden eine Unterstützergruppe für die Berliner UB.
Biografische Angaben zu Till Böttcher finden sie im
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„Panzer wie in Berlin - Der 17. Juni 1953 in Magdeburg“, hrsg. v. Bundeszentrale für politische Bildung und Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., zuletzt abgerufen am xx.xx.xxxx, www.jugendopposition.de/145350