Thomas Ammer
Thomas Ammer (rechts) mit seinem jüngeren Bruder Stefan 1946.
Thomas Ammer (links) mit seinem Bruder Stefan und seiner Mutter Elisabeth 1950.
"Unter dem direkten Eindruck des Nationalsozialismus sollte uns keiner nachsagen können, dass wir uns nicht wehren. " Porträt des Schülers Thomas
Ammer von 1953.
Porträt von Thomas Ammer, ca. 1955.
Die Abiturklasse an der Eisenberger Oberschule 1955: Thomas Ammer (vorne links), dahinter Joachim Marckstadt. In der Bildmitte die Klassenlehrerin
Irene Geier (LDP-Mitglied), die im Zuge der Kampagne gegen die Junge Gemeinde als Direktorin der Schule abgesetzt wird. Sie erzieht ihre Schüler in einem kritischen Geist gegenüber der SED.
Thomas Ammer mit seinem jüngeren Bruder Stefan zu Weihnachten 1957.
Das Wohnhaus der Familie Ammer in der Oststraße in Eisenberg 1958.
Die Zeit von seiner Verhaftung bis zur Urteilsverkündung verbringt Thomas Ammer im Untersuchungsgefängnis Gera. Das Bild, das die ehemalige
MfS-Untersuchungshaftanstalt in Gera zeigt, entsteht in den 1990er Jahren.
Nach der Urteilsverkündung werden Thomas Ammer und die anderen Verurteilten des Eisenberger Kreises zunächst in die berüchtigte Haftanstalt
Waldheim gebracht. Dort trennen sich die Wege der Freunde. Von November 1958 bis August 1964 sitzt Thomas Ammer in der Strafvollzugsanstalt Brandenburg-Görden. Nach über sechs Jahren Haft wird er am 14. August 1964 in die Bundesrepublik entlassen. Thomas Ammer ist einer der ersten von der Bundesrepublik freigekauften politischen Häftlingen.
August 1964: Thomas Ammer mit seiner Mutter Elisabeth in Österreich. Das Bild entsteht kurz nach seinem Freikauf aus der Haft.
Auf den Spuren der Vergangenheit: Thomas Ammer in Eisenberg (1992). Im Hintergrund sieht man sein ehemaliges Zuhause.
Die Oberschule in Eisenberg: Hier gingen Thomas Ammer und weitere Mitglieder des Eisenberger Kreises zur Schule.
Ehrenbürgerschaft für ihren Widerstand: Die Mitglieder des Eisenberger Kreises, die Bürger Eisenbergs waren, erhalten vom Bürgermeister die
Ehrenmedaille Eisenbergs. V.l.n.r.: Joachim Marckstadt, Ludwig Götz, Peter Herrmann, Rudolf Rabold, Johann Frömel, der Bürgermeister, Thomas Ammer, Roland Peter, Wilhelm Ziehr, Günter Schwarz.
Thomas Ammer im September 2006 in der Robert-Havemann-Gesellschaft.