Leipzig
Ruinen schaffen ohne Waffen: Marode Altbauten in Leipziger Stadtteil Volksmarsdorf. Am Verfall der Bausubstanz wird der Niedergang der DDR deutlich.
Ganze Stadteile müssen teilweise abgerissen werden.
Die Nikolaikirche in Leipzig ist ein zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989.
Jugendliche auf der Montagsdemonstration in Leipzig am 30. Oktober 1989. Die Massenflucht von DDR-Bürgern aus Ungarn und der ČSSR im Sommer 1989
veranlasst immer mehr Menschen in der DDR, auf die Straße zu gehen und gegen die Politik des SED-Regimes zu protestieren.
Montagsdemonstranten vor dem Gebäude der Staatssicherheit am 6. November 1989 in Leipzig.
Am 9. Oktober 1989 demonstrieren mehr als 70.000 Menschen in Leipzig friedlich gegen das SED-Regieme und fordern Reformen. Aram Radomski und Siegbert
Schefke filmen und fotografieren heimlich dieses Ereignis. Anschließend werden ihre Aufnahmen mit Hilfe von West-Journalisten nach West-Berlin geschmuggelt. Die sensationellen Bilder sind noch am selben Abend in den Tagesthemen zu sehen.
Immer wieder montags: Über 70.000 Menschen beteiligen sich am 9. Oktober 1989 an der Montagsdemonstration in Leipzig.
Im Frühjahr und im Herbst finden in Leipzig inmternationale Messen statt. Die Stadt ist in diesen Zeiten voll von ausländischen Besuchern und gibt
sich gerne weltoffen. Ausreisewillige DDR-Bürger nutzen dies immer wieder, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
Schwerter zu Pflugscharen: Plakat mit dem Hinweis auf das Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche (1984).