Kai Feller
Kai Feller und die anderen mit Schulstrafen belegten Schüler geben der Sendung "Klartext" im November 1989 ein Interview.
"Er nutzte seine Fähigkeiten, das Kollektiv zu beeinflussen, zu wenig positiv." Kai Fellers 10. Klasse Abschlusszeugnis, das ihm ermöglichen sollte
an der Erweiterten Oberschule (EOS) das Abitur abzulegen, Seite 1.
"Er nutzte seine Fähigkeiten, das Kollektiv zu beeinflussen, zu wenig positiv." Kai Fellers 10. Klasse Abschlusszeugnis, das ihm ermöglichen sollte
an der Erweiterten Oberschule (EOS) das Abitur abzulegen, Seite 2.
Zuckerbrot und Peitsche: Kai Feller erhält wie viele andere Kinder in der DDR eine Urkunde "Für gutes Lernen in der sozialistischen Schule".
Wegen ihrer Kritik an der zunehmenden Militarisierung der DDR-Gesellschaft werden Anfang Oktober 1988 vier Schüler von der
Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Ost-Berlin geworfen. Im Bild: das Schulgebäude.
Die "Speakers Corner" im Foyer der Carl-von-Ossietzky Schule im November 1989, ein Jahr nach den Vorfällen um Kai Feller und andere Schülerinnen und
Schüler.
Mit einem Plakat und einer Unterschriftensammlung wendet sich Kai Feller gegen die Militärparade zum DDR-Jubiläum am 7. Oktober 1988. Diese Plakat
bringt er an der "Speakers Corner" der Schule an. Quelle: BStU, MfS, BV Berlin, AOP 1224/91, Band 6, Bl. 11
Abschrift der von Kai Feller in Umlauf gebrachten Unterschriftensammlung aus dem Bericht einer inoffiziellen Mitarbeiterin des Ministeriums für
Staatssicherheit.
Meldung des Schulrats der Carl-von-Ossietzky Schule an das Ministerium für Staatssicherheit vom 16.9.1988.
"Wir fordern die sofortige Rücknahme der Relegierung, Zwangsumschulungen und anderen Schulstrafen." In einer Erklärung solidarisiert sich die
Initiative Frieden und Menschenrecht (IFM) mit Kai Feller und den anderen mit Schulstrafen belegten Jugendlichen.
Aufruf zur Solidarität mit den Schülern der Carl-von-Ossietzky-Oberschule (1988).
Kai Feller beim Interview am 16. November 2021 in den Räumen der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.