Roland Jahn
Roland Jahn während seiner Studentenzeit in Jena (1975).
Studienbuch von Roland Jahn (1975).
Studienbuch von Roland Jahn (1975).
Antrag auf Exmatrikulation Roland Jahns durch seine Seminargruppe (1977).
„Weil er gröblich gegen die Studiendisziplin verstoßen hat“: Studienbuch von Roland Jahn mit dem Vermerk über die Exmatrikulation (1977).
Keinesfalls mundtot gemacht: Mithilfe dieser Protestpostkarte macht Roland Jahn auf das gegen ihn verhängte Berufsverbot aufmerksam.
Entlarvung der Diktatur: Roland Jahn schminkt sich 1982 als Hitler/Stalin. Im Bild: Postkartenaktion zum 1. Mai 1982.
Die Stasi observiert und fotografiert Roland Jahn (April 1982).
Roland Jahn (links) und Andreas Friedrich in Jena Anfang 1980er Jahre.
Dieses Solidarnosc-Fähnchen hat Roland Jahn an seinem Fahrrad hängen (1982). Wochenlang fährt Roland Jahn mit dem Fähnchen an seinem Fahrrad durch
Jena. Am 1. September 1982 um 7.10 Uhr, wird er verhaftet.
Wegen der angeblichen Herabwürdigung von staatlichen Symbolen wird am 2. September 1982 der Haftbefehl gegen Roland Jahn erlassen.
Nach fünf Monaten Untersuchungshaft wird Roland Jahn am 20. Januar zu 22 Monaten Freiheitsstrafe wegen „öffentlicher Herabwürdigung der
staatlichen Ordnung“ und „Missachtung staatlicher Symbole“ verurteilt. Nach internationalen Protesten gegen seine Inhaftierung – und die weiterer Jenenser Oppositioneller – wird er zwei Monate später vorzeitig entlassen und widerruft seinen Ausreiseantrag, den er im Gefängnis gestellt hat.
Urteil gegen Roland Jahn vom 20. Januar 1983.
Urteil gegen Roland Jahn vom 20. Januar 1983.
Urteil gegen Roland Jahn vom 20. Januar 1983.
Urteil gegen Roland Jahn vom 20. Januar 1983.
Urteil gegen Roland Jahn vom 20. Januar 1983.
Urteil gegen Roland Jahn vom 20. Januar 1983.
Roland Jahn im Februar 1983 kurz nach seiner Haftentlassung bei einer Wanderung in den Jenaer Bergen.
Roland Jahn auf der Demonstration anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Jenas, 18. März 1983.
Roland Jahn mit einem zerstörten Transparent auf der Demonstration zum Pfingstreffen der FDJ, 19. Mai 1983.
Stasichef Erich Mielke genehmigt am 6. Juni 1983 die Abschiebung Roland Jahns.
Stasichef Erich Mielke genehmigt am 6. Juni 1983 die Abschiebung Roland Jahns.
Stasichef Erich Mielke genehmigt am 6. Juni 1983 die Abschiebung Roland Jahns.
Roland Jahn illegal auf dem Alex. Nach seiner gewaltsamen Zwangsabschiebung und Ausbürgerung im Juni 1983 hat Roland Jahn Einreiseverbot in die DDR.
Im April 1985 gelingt es ihm jedoch, über den Ostberliner Transitflughafen Schönefeld unbemerkt in die DDR einzureisen. Er trifft sich dort mit Oppositionellen und besucht auch seine Heimatstadt Jena.
Illegal zu Hause: Roland Jahn besucht während seines heimlichen Aufenthalts in der DDR auch seine Heimatstadt Jena (April 1985).
April 1985, Nordfriedhof von Jena: Roland Jahn besucht während seines illegalen Aufenthalts in der DDR auch das Grab von Matthias Domaschk. Den Kranz
hat Gerold Hildebrand für ihn gekauft und bereits aufs Grab gelegt.
Bei seinem illegalen Aufenthalt in der DDR im April 1985 macht Roland Jahn einen Abstecher nach Graitschen, einem Dorf in der Nähe Jenas, in dem der
Bildhauer Michael Blumhagen wohnte. Sein Haus war ein Treffpunkt für Oppositionelle aus Jena, bevor es im Juli 1982 im Auftrag des MfS abgerissen wurde.
Das MfS verfolgt Roland Jahn auch in West-Berlin.
Das MfS verfolgt Roland Jahn auch in West-Berlin.
Roland Jahn am 26. Januar 1988 bei Lektüre des Neuen Deutschland, dem Zentralorgan der SED.
Der Arm des gefürchteten DDR-Staatssicherheitsdienstes reichte bis über die Mauer. Observationsfoto des Wohnhauses von Roland Jahn in der Görlitzer
Straße in West-Berlin.
Der Arm des gefürchteten DDR-Staatssicherheitsdienstes reichte bis über die Mauer. Observationsfoto des Wohnhauses von Roland Jahn in der Görlitzer
Straße in West-Berlin.
Fahndungskartei des MfS zu Roland Jahn, Juli 1988.
Fahndungskartei des MfS zu Roland Jahn, Juli 1988.
Am 23. November 1989 wird das Ermittlungsverfahren gegen Roland Jahn eingestellt. Im Herbst 1989 gibt es keine gesellschaftlichen Interessen mehr an
einer Bestrafung.
Roland Jahn und Wolf Biermann am 2. Oktober 2010 in der "Open-Air-Ausstellung Friedliche Revolution 1989/1990" auf dem Alexanderplatz in Berlin.
Roland Jahn, 2010.
Kurzauskunft des MfS zu Roland Jahn vom 20. Januar 1988.
Kurzauskunft des MfS zu Roland Jahn vom 20. Januar 1988.