Aktionen der DDR-Umwelt-Bewegung II
Flugblatt der DDR-Umweltbewegung, in dem ein Schlagertext aufgegriffen wird: „Tausend mal ist nix passiert...“. Umweltschützer warnen nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) am 26. April 1986 vor den Gefahren der Atomkraft und kritisieren die unzureichende Informationspolitik der DDR-Führung.
Nach dem GAU: Eingabe des Friedens- und Umweltkreises der Pfarr- und Glaubensgemeinde Berlin-Lichtenberg an den Ministerrat der DDR zum Unfall im
Kernkraftwerk Tschernobyl (1. Mai 1986). Sie gehört zu den ersten Erklärungen zum Tschernobyl-Unfall, die von Umweltgruppen herausgegeben werden.
"Und ewig glüht die Heide". Der Kampf gegen die Atomkraft wird zu einem zentralen Anliegen der DDR-Umweltbewegung. Nach dem GAU in Tschernobyl am 26.
April 1986 erfahren die DDR-Bürger nur über die Westmedien von der Katastrophe, die Ostmedien vertuschen die Ereignisse. Mit Protestpostkarten versuchen die Umweltschützer auf die Gefahren der Atomkraft hinzuweisen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.
Nach dem GAU in Tschernobyl am 26. April 1986 erfahren die DDR-Bürger nur über die Westmedien von der Katastrophe, die Ostmedien vertuschen die
Ereignisse. Mit Protestpostkarten versuchen die Umweltschützer auf die Gefahren der Atomkraft hinzuweisen und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Diese Protestpostkarte richtet sich gegen das Atomkraftwerk in der Lubminer Heide am Greifswalder Bodden.
Morsche Meiler: Reader zum 3. Ostberliner Ökologieseminar (28. bis 30. November 1986), herausgegeben von der Umwelt-Bibliothek Berlin. Der Reader ist
die erste umfangreiche Publikation der Berliner Umwelt-Bibliothek.