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Bekleidung der Volkspolizei der DDR, ist und die Nadel für Deutsch-Sowjetische Freundschaft trägt.
Beuster ist seit 1945 Mitglied der LDP. und hat mit den Zielen der LDP nicht einverstanden, weil sein Vater 1945 verhaftet worden war. Über den RIAS-Sender hatte gehört, dass in West-Berlin eine Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit besteht und hat dann von Henke erfahren, dass Kuhhagen dort beschäftigt ist. Als Delegierter des Deutschlandtreffens ist er dann gemeinsam mit Gutschmidt, Dietrich und Fehring zu Kuhhagen nach Nikolassee gefahren und wurden sie dort von Kuhhagen empfangen, in die Küche geführt und gut bewirtet. Danach wurden sie dem Leiter der Kampfgruppe Dr. Hildebrandt vorgestellt. Hier wurden die bekannten Fragen über das Deutschlandtreffen, Volkspolizei, Besatzungsmacht, Volkseigene Betriebe, Stimmung in der DDR. usw. gefragt. Ausserdem wurde gefragt, ob er mit den anderen bereits wäre, in Güstrow Flugblätter zu verteilen. Dies wurde von allen zugesagt. Vorerst erhielt der Angeklagte mit den anderen vielleicht 20 Flugblätter, die sie unter den Angehörigen der FDJ. in der DDR. verteilen sollten. Diese Flugblätter hat er angenommen und in der S-Bahn liegen gelassen. Nach Stattfinden des National-Kongresses ist ihm dann von Henke mitgeteilt worden, dass er Flugblätter und Raketen aus Berlin mitgebracht habe, dass die Widerstandsgruppe gegründet sei, zu der er auch gehöre und dass sie in Zukunft nach den Anweisungen zu arbeiten hätten. Er erhielt auch den Auftrag nach Lalendorf zu fahren, um die Hülsen für die Raketen abzuholen. Bei den ersten Klebeaktionen war er nicht beteiligt. Nachdem der Plan für die Aktion in der Nacht vom 15. zum 16 September besprochen war, hat er dann das Material entgegengenommen und ist mit Gutschmidt zusammen in dem ihm zugewiesenen Stadtbezirk tätig gewesen und hat die Flugblätter und Klebezettel, die auf Grund der schlechten Gummierung nicht kleben wollten, einfach vor Haustüren und in den Vorgärten abgelegt.
Der Angeklagte Rieder war in englischer Gefangenschaft. als Dolmetscher tätig. Als er 1947 nach Güstrow kam, trat er sofort der LDP. bei und wurde 1948 Ortsgruppenvorsitzender der LDP. und war als Kandidat für die Oktoberwahl im Stadtparlament in Güstrow aufgestellt. Innerhalb der Partei lernte er Lauzeningks und Kuhhagen kennen, die die Untergrundbewegung "Tsch" leiteten. Er wurde eines Tages zu der Gruppenversammlung eingeladen, und es wurde ihm klargemacht, welche Ziele diese Gruppe verfolgte. Es sollte versucht werden, das Gedankengut des Liberalismus mit dem Pazifismus und dem Kosmopolitismus in Verbindung zu bringen. Da der Angeklagte mit diesen Dingen nicht ganz einverstanden war, kam es an diesem Abend zu keinem offiziellen Ergebnis. Die Angehörigen der Untergrundbewegung Tsch mussten flüchten und er hat sich mit diesen Dingen nicht weiter beschäftigt. Zum Deutschlandtreffen war er ebenfalls delegiert. Von Henke wurde er dann aufgefordert, zusammen mit ihm, Möller und Heyer zu Kuhhagen zu gehen. Er kam dieser Aufforderung auch nach. Da sie an dem ersten Abend Kuhhagen nicht antrafen, wurde dieser Besuch verabredungsgemäß für den nächsten Abend wiederholt. Henke führte ihn in das Dienstgebäude des Kuhagen, wo dieser ihn dem Leiter der Kampfgruppe - Dr. Hildebrandt - vorstellte. Auch ihm wurden die Fragen über Stimmung in der DDR. über das Deutschlandtreffen und die sonst üblichen Fragen vorgelegt., die er nach seinem Wissen beantwortete. Auf die Frage, ob er Material in die DDR. zur Verteilung mitnehmen wolle, hat er keine Antwort gegeben und ist ihm dann auch nicht übergeben worden. Ihm war bekannt, dass Henke mit Möller auch bei Kuhhagen war und dass sie beide gefälschte Merkhefte für das Jugendtreffen und auch sonst-iges Flugblätter mitgebracht hatten. Nachdem Henke vom National-Kongress zurück war, hat er von ihm erfahren, dass sich Flugblätter und 2 Raketen in Güstrow befinden, die zu