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Weiteres didaktisches Material

Weiteres didaktisches Material

Hier finden Sie didaktische Materialien für den Schulunterricht und die außerschulische politische Bildung, die in Zusammenhang mit dem thematischen Schwerpunkt der Seite stehen.

Themenübergreifend

Externer Link: Jugendopposition in der DDR? - Plakatausstellung (Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.)
Die Ausstellung "Jugendopposition in der DDR" will das Interesse der heutigen jungen Generation gewinnen, indem sie von Jugendlichen in der DDR erzählt, die sich der SED-Diktatur entgegengestellt haben. Warum sie sich gegen das Regime engagierten und für welche Ideale sie sich einsetzten, wird in kurzen Texten geschildert, ergänzt durch Fotos und Dokumente. Die Ausstellung mit Texten von Stefanie Wahl und Tom Sello wird von der Robert-Havemann-Gesellschaft gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben. Sie ist das ideale Medium, um an öffentlichen Orten (etwa in Rathausfoyers, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken, Schulen oder Kirchen) zur Auseinandersetzung mit unserer Zeitgeschichte einzuladen. Zugleich bildet die Ausstellung einen geeigneten Rahmen für Zeitzeugengespräche und andere Veranstaltungen.

Externer Link: Feindliche Jugend? - Verfolgung und Disziplinierung Jugendlicher durch das Ministerium für Staatssicherheit - Unterrichtseinheiten zu ausgewählten Fällen (BStU)
Wie wurde ein Lehrling durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) als "Staatsfeind" kriminalisiert? Warum wurde ein junger Mann gezwungen, die DDR, seine Freunde und seine Familie für immer zu verlassen? Was ließ eine Punk-Band so bedrohlich erscheinen, dass die Stasi sie mit ausgefeilten Zersetzungsmaßnahmen zur Auflösung zwang? Was geschah mit zwei Azubis, die im Jahr 1969 mit selbst angefertigten Flugblättern zum Jugendprotest aufriefen? Die Materialien sind so aufbereitet, dass Verfolgung und Disziplinierung Jugendlicher durch die Stasi in jeder einzelnen Unterrichtseinheit exemplarisch aufgezeigt werden können. Schülerinnen und Schüler können herausarbeiten, wie die Methoden der Stasi gegen unangepasste Jugendliche funktionierten. Sie erfahren, wie jedes nicht angepasste Verhalten als staatsfeindlich interpretiert wurde. Sie erkennen zugleich, wie niedrig die Schwelle war, ab der Jugendliche der Verfolgung durch die Stasi ausgesetzt waren.

Externer Link: DDR Mythos und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien (Konrad-Adenauer-Stiftung)
Die Konrad-Adenauer-Stiftung will auf diesem Portal zur Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte anregen. Ausgehend von der These, dass die DDR im Rückblick heute oft zu positiv gesehen wird, stellt es den Nutzern Informationen über Alltag, Medien, Kultur, Kirche, Wissenschaft, Schule, Ideologie etc. der DDR zur Verfügung. Darin eingeschlossen sind auch didaktisch aufbereitete Materialien für Multiplikatoren bzw. Lehrerinnen und Lehrer sowie Interviews mit Zeitzeugen.

Externer Link: Auszug aus den Akten: Jugendliche Inoffizielle Mitarbeiter (IM). IM "Shenja" (BStU)
Der Aktenauszug enthält Kopien aus den Stasi-Unterlagen zu einer Inoffiziellen Mitarbeiterin (IM), die vom Staatssicherheitsdienst 1981 als Jugendliche geworben wurde. Am Schicksal "Shenja" wird deutlich, wie das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) Jugendliche für seine Ziele einsetzte und deren Vertrauen missbrauchte. Die spätere "IM-Kandidatin" wurde 1974 in ein staatliches Kinderheim eingewiesen. Der Staatssicherheitsdienst wurde aufmerksam, weil die Mutter versucht hatte, ihr Kind in den Westen nachzuholen. Anfangs wollte "Shenja" zu ihrer Mutter zurück. Gezielt wurde sie von Erziehern und Lehrern "... gefördert und erzogen, ... ein Kader zu werden, wie ihn unsere Gesellschaft braucht ...", also im Sinne der SED-Ideologie beeinflusst. "Shenja" unterschrieb als 17-jährige eine Verpflichtungserklärung zur Zusammenarbeit mit dem MfS. Das Heft umfasst Arbeitsbögen, die in Einzel- oder Gruppenarbeit gelöst werden können, sowie eine Zeitschiene.

Externer Link: Didaktisches Begleitmaterial zur Ausstellung "Voll der Osten. Leben in der DDR" (Bundesstiftung Aufarbeitung)
Zur Auseinandersetzung mit der Ausstellung "Voll der Osten" von 2018 bietet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur kostenloses Begleitmaterial mit drei Einstiegsmodulen (davon eins in leichter Sprache) und fünf Arbeitsblättern zum Download an.

Externer Link: Stasi. Was war das? – Poster-Ausstellung für Schulen (BStU)
Die Poster-Ausstellung "Stasi. Was war das?" ist für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, die das Thema DDR im Unterricht behandeln und zur Einstimmung oder zur Vertiefung anschauliches Material nutzen möchten. 13 Themenposter zeigen das Wirken der DDR-Staatssicherheit in ausgewählten Lebensbereichen der DDR, beleuchten die Rolle der Stasi bei zentralen Ereignissen und informieren über die Methoden der Geheimpolizei. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, was mit den Hinterlassenschaften des MfS nach dem Ende der DDR geschah. Die Poster können als Gesamtausstellung gezeigt werden – jedes Thema funktioniert aber auch für sich. Adressaten der Ausstellung sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10. Die Themen der Poster wurden aus Lehrplänen für diese Klassenstufen ausgewählt. Auf jedem Poster befindet sich ein QR-Code über den der Besucher zu Zusatzangeboten gelangt. Aufgabenbögen mit direktem Bezug auf die Posterinhalte sind als Einstieg gedacht. Vertiefungsangebote zu den Einzelthemen richten sich an Gruppen, denen mehr Zeit zur Verfügung steht, zum Beispiel ein Projekttag. Je Poster bieten sie Stasi-Dokumente, Zusatzinformationen, Zitate, Abkürzungserklärungen und Arbeitsaufträge. Die ausgewählten Quellen und Texte verdeutlichen, wie SED und Stasi in Lebensbereiche und Ereignisse in der DDR hineingewirkt haben. Arbeitsaufträge zu jeder Quelle und jedem Dokument erschließen Inhalt und Verständnis.

Externer Link: Eine DDR-Schulstunde: Das 360°-Video (Zeitbild Verlag)
Das Bildungsprojekt ermöglicht es Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften mittels eines 360°-Videos virtuell einen Schulalltag in der DDR zu erleben. Das Projekt nutzt die immersive Wirkung eines 360°-Videos, um Jugendliche in Schulen virtuell in den Schulalltag in der DDR-Diktatur zu versetzen. Im Video werden anhand von vier Szenen, typische Abläufe und Besonderheiten einer 9. Klasse einer DDR-Schule im Jahr 1981 aufgezeigt. Das Videoprojekt wendet sich an Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-10 und der Oberstufe von allgemeinbildenden Schulen sowie von Berufsschulen. Eine Handreichung mit umfangreichem didaktischem Material ergänzt das Video und ordnet das in der Immersion erlebte ein.

Freie Wahlen!

Externer Link: "Wir wollten was tun!" - Widerstand von Jugendlichen in Werder an der Havel 1949-1953
Auf dieser Internetseite der Wesleyan University finden sich Unterrichtsmaterialien zum Buch "Wir wollten was tun. Widerstand von Jugendlichen an der Havel 1949-1953" und dem dazugehörigen Film von Iris Bork-Goldfield. Die Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien setzt eine Auseinandersetzung mit dem Buch oder dem Film voraus, kann aber auch mit Hilfe Interner Link: dieses Artikels gut bearbeitet werden. Das Material richtet sich explizit an Deutschlerner auf dem Sprachniveau B2 kann aber auch für die Arbeit mit Schülern der Sekundarstufe 1 genutzt werden.

Externer Link: Filmheft. Das schweigende Klassenzimmer (Vision Kino)
Didaktische Material zum Film "Das schweigende Klassenzimmer", der an den in Interner Link: diesem Artikel beschriebenen Fall einer 12. Klasse aus Storkow angelehnt ist. Die Schulklasse legt im Unterricht eine Schweigeminute für die Opfer des Ungarnaufstandes ein und wird daraufhin vom Abitur ausgeschlossen. Die Autoren des Materials empfehlen die Arbeitsblätter ab der 9. Klasse zu bearbeiten.

Volksaufstand

Externer Link: 17. Juni 1953 – Aufstand in der DDR. Unterrichtsmaterialien (bpb)
Schwerpunktmäßig behandeln diese Themenblätter den 17. Juni 1953. Dabei werden Hintergrundinformationen dargestellt – ergänzt u.a. mit Zeitzeugenberichten. Das Arbeitsblatt befasst sich mit einer Medienanalyse unterschiedlicher Darstellungsweisen der Ereignisse sowie den Vorgängen und Forderungen im Zusammenhang mit der Friedlichen Revolution vom Herbst 1989 in der DDR. Das Arbeitsblatt steht kostenfrei zum Download auf der Seite der bpb zur Verfügung.

Externer Link: Bildungsangebote zum 17. Juni 1953 (BStU)
Mit dem vorliegenden Angebot stellt das Bildungsteam des Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv ein quellenbasiertes Arbeitsmaterial für den Unterricht zur Verfügung. In den Rahmenlehrplänen der meisten Bundesländer wird der 17. Juni 1953 explizit genannt, in der Regel ab der 10. Klasse. Das Bildungsmaterial soll Lehrkräften dabei helfen, das Thema mit geringer Vorbereitungszeit fundiert im Unterricht zu behandeln. Eine spielerische Einführung in das Thema bietet der ortsunabhängige Actionbound "17. Juni 1953. Volksaufstand in Berlin".

Die Mauer muss weg!

Externer Link: Didaktisches Material zur Webseite www.chronik-der-mauer.de
Die Webseite "Chronik der Mauer" stellt das derzeit umfangreichste multimediale Informationsangebot zur Berliner Mauer dar. Um die Inhalte der Seite auch im Unterricht nutzbar zu machen, wurden 13 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für die Sekundarstufen I und II entwickelt. Die Arbeitsblätter drehen sich um die Themen Berliner Mauer, Flucht und Ausreise.

Externer Link: Quellen für die Schule: Schülerprotest 1961 (BStU)
Der Band enthält Faksimiles aus Akten des Ministeriums für Staatssicherheit, die mit Hilfe von Arbeitsbögen ausgewertet werden sollen. Dabei geht es um den Fall einer 12. Klasse der Erweiterten Oberschule in Anklam, wie er in Interner Link: diesem Artikel beschrieben ist. Die Jungen dieser Klasse waren im Herbst 1961 im Unterricht gezwungen worden, sich zum damals noch freiwilligen Wehrdienst zu verpflichten. Dagegen wollten die Schülerinnen und Schüler mit Protestaktionen in der Schule ihren Unmut zeigen. Ein zufällig in der Schule anwesender Bezirksschulinspektor sah in den Protesten eine staatsfeindliche Provokation. Er informierte die zuständige SED-Kreisleitung. Unter den kurz nach dem Mauerbau besonders empfindlichen SED-Funktionären schlug dies hohe Wellen. Das Zentralkomitee der SED schaltete sich ein und ließ durch den Staatssicherheitsdienst ein Exempel statuieren. Anhand des Untersuchungsvorgangs (UV) wird deutlich, wie das Ministerium für Staatssicherheit und andere staatliche Institutionen im Auftrag der SED-Führung Druck auf alle Schüler der oberen Klassenstufe ausübten. Auch die Eltern sowie das Lehrerkollegium wurden unter Druck gesetzt.

Externer Link: "...Liquidierung einer Personenschleuse" - Materialien zu einer gescheiterten Tunnelflucht in Berlin (BStU)
Tunnel unter dem Eisernen Vorhang hindurch zu graben schien eine Zeitlang vielversprechend, um über diesen Weg die DDR zu verlassen. Auch in einem Fall aus dem Jahr 1963 waren die Vorbereitungen soweit gediehen, dass die Flucht unmittelbar bevorstand. Sie scheiterte dennoch im letzten Moment. Die Schüler erfahren aus den originalen Stasi-Akten von 1963, weshalb das Vorhaben damals scheiterte. Sie lesen, welche Konsequenzen das Scheitern für zwei der westlichen Fluchthelfer und welche Folgen es für zwei ostdeutsche Fluchtwillige hatte. Und sie sehen, wie das Zusammenspiel von Stasi, Justiz und Gesellschaft in der DDR funktionierte. Das Material umfasst neben den Originaldokumenten auch didaktisch-methodische Hinweise für die Unterrichtsgestaltung sowie Aufgabenbögen für die Schülerarbeit. Das Fallbeispiele stammt aus der Reihe "Quellen für die Schule".

Externer Link: Quellen für die Schule: Flucht aus der DDR. "Versuchter Grenzdurchbruch zweier Schüler" (BStU)
Im Dezember 1979 beschließen die 15 Jahre alten Schüler Tom und Olli (Namen frei erfunden), aus der DDR in die Bundesrepublik zu fliehen. Ihr Plan scheitert: Tom wird erschossen, Olli verhaftet und zu einer mehrmonatigen Jugendstrafe verurteilt. Neben dem Fluchtversuch schildern die Akten ausführlich die Bemühungen der Stasi, die Tötung zu verheimlichen. Ein kompaktes Angebot aus Unterrichtsvorschlag und Arbeitsbogen ermöglicht Lehrkräften eine unkompliziertere Behandlung des Themas im Unterricht. Das Fallbeispiele stammt aus der Reihe "Quellen für die Schule".

Externer Link: Didaktisches Material: Grenze & Mauer (Internetarchiv "Wir waren so frei...")
Die innerdeutsche Grenze war fast 1.400 km lang. In den Massenmedien wird die Zweiteilung Deutschlands aber fast immer auf Bilder der Berliner Mauer reduziert. Fotos der Berliner Mauer und der Umgebung des Grenzstreifens gehören auch zu den bevorzugten Motiven des Internet-Archivs Externer Link: www.wir-waren-so-frei.de. Die Fotografen zeigen sie aus einer alltäglichen und persönlichen Perspektive. Zusammengenommen ergibt sich so ein umfassendes Bild sowohl von der räumlichen Begrenzung vor dem Fall der Mauer als auch von ihrer Zerstörung und ihrem allmählichen Verschwinden nach Öffnung der Grenzen. Neben Aufnahmen aus Berlin finden sich aber auch zahlreiche Fotos, Texte und Filme aus kleinen Dörfern und Städten nahe der innerdeutschen Grenze.

Hände weg von Prag!

Externer Link: Bildersammlung: Prager Frühling 1968 - Dokumentation des Widerstandes an der Grenze DDR - CSSR durch die Staatssicherheit der DDR
Diese Mediensammlung des Schulportals Thüringen enthält Fotografien aus Stasi-Akten. Sie dokumentieren den Widerstand der Bevölkerung an der deutsch-tschechischen Grenze gegen den Einmarsch in die Tschechoslowakei.

Holt Biermann zurück!

Externer Link: "Eingeschränkte Freiheit. Der Fall Gabriele Stötzer" - Pädagogisches Begleitmaterial zum Dokumentenheft (BStU)
Die Broschüre erzählt das Leben von Interner Link: Gabriele Stötzer anhand von Dokumenten aus der Sicht des Staatssicherheitsdienstes. Sie wird verhaftet, verurteilt und eingesperrt, weil sie sich solidarisch mit einem kritischen Kommilitonen und dem Liedermacher Wolf Biermann zeigte. Das Schicksal von Gabriele Stötzer steht für viele ähnliche Geschichten in den Unterlagen des MfS. Anhand von ausgewählten Dokumenten der Staatssicherheit können sich Schülerinnen und Schüler in Einzel- oder Gruppenarbeit selbstständig die Geschichte von Gabriele Stötzer und die Bedeutung der Biermann Ausbürgerung für die DDR-Opposition erarbeiten.

Schwerter zu Pflugscharen!

Externer Link: "Udo rockt für den Weltfrieden" - Pädagogisches Begleitmaterial zum Dokumentenheft (BStU)
Am 25. Oktober 1983 kommt es in Ost-Berlin zu einem Auftritt im Palast der Republik, der sechs Monate zuvor noch undenkbar gewesen wäre: Udo Lindenberg, der Rocker aus dem Westen mit Auftrittswunsch im Osten, durfte tatsächlich in Ost-Berlin singen - umfassend überwacht von der Staatssicherheit. Die kleine Dokumentensammlung aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv zeigt, wie der Parteiapparat der SED und seine Geheimpolizei allumfassende Kontrolle anstrebten - auch wenn es "nur" um Musik ging. Anhand von ausgewählten Dokumenten der Staatssicherheit können sich Schülerinnen und Schüler in Einzel- oder Gruppenarbeit selbstständig die Vorgänge rund um das Konzert von Udo Lindenberg zum Interner Link: Weltjugendtag 1983 erarbeiten.

Externer Link: Quellen für die Schule: "Zersetzung" - Wie die Stasi eine politische Theatergruppe zerstörte (BStU)
1985 gründen Berliner Jugendliche unter dem Dach der evangelischen Kirche ein Amateurkabarett. Die Kabarettgruppe tritt in etlichen kirchlichen Veranstaltungen auf. In ihren Programmen kritisieren sie Missstände in der DDR – und sind deshalb SED-Funktionären ein Dorn im Auge. Um das Kabarett an weiteren Auftritten zu hindern, wählt die Stasi die Methode der "Zersetzung" der Gruppe. In nur 33 Monaten gelingt es ihr, die Gruppe aufzulösen, ohne dass ein Betroffener den wahren Grund dafür auch nur ahnt. Die einzelnen Mitglieder konnten jedoch nicht von ihrem Engagement in der Friedens- und Umweltbewegung der DDR abgehalten werden. Das Heft umfasst Arbeitsbögen, die in Einzel- oder Gruppenarbeit gelöst werden können.

Menschenrechte

Externer Link: Quellen für die Schule: "DDR - eingesperrt" - Jugendliche im Stasi-Visier am Beispiel des Operativen Vorgangs (OV) "Signal" (BStU)
Der Aktenauszug enthält Kopien aus den Stasi-Unterlagen zu drei jungen Erwachsenen, die 1985 politische Losungen gegen die DDR an Hauswände geschrieben hatten. Polizei und Stasi setzten unterschiedliche Methoden ein, um die Urheber zu ermitteln. Sie hatten im September 1985 Losungen wie "DDR - eingesperrt" und "Frieden schaffen ohne Waffen" an Hauswände in der Rostocker Innenstadt geschrieben. Polizei und Staatssicherheitsdienst setzten unterschiedlichste Mittel und Methoden ein, um die Urheber zu ermitteln. Die Jugendlichen wurden vom Ministerium für Staatssicherheit verhaftet und durch ein Gericht wegen "öffentlicher Herabwürdigung" der DDR verurteilt. Das Heft umfasst Arbeitsbögen, die in Einzel- oder Gruppenarbeit gelöst werden können.

Externer Link: Quellen für die Schule: Von der Schule verwiesen - Schülerprotest an der Berliner Carl-von-Ossietzky-Schule 1988 (BStU)
Der Band enthält Faksimiles aus Akten des Ministeriums für Staatssicherheit, die mit Hilfe von Arbeitsbögen ausgewertet werden können. Dabei geht es um die Interner Link: Relegation einiger Abiturienten der Carl-von-Ossietzky-Oberschule, die 1988 von der Schule verwiesen wurden, weil sie eine Wandzeitung anfertigten. Die Betroffenen wurden durch das Zusammenspiel von Schule, Leitung der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und Elternrat genötigt, gemaßregelt und gedemütigt. Aber anders als in vielen ähnlichen Fällen wurde dieser öffentlich und rief eine bis dahin ungekannte Welle der Solidarität mit den Schülern hervor. Der Aktenauszug macht deutlich, welche Rolle das Ministerium für Staatssicherheit dabei spielte, wie es die Beteiligten beobachtete und verfolgte.

Externer Link: Material zum Fall Ossietzky-Schule
Am "Interner Link: Fall Ossietzky-Schule" lassen sich exemplarische Einblicke gewinnen in das gesellschaftlich-politische System der DDR, in Apparate und Hierarchien des SED-Staates vor dem Umbruch, in politische Entscheidungsverläufe und in Verantwortlichkeiten des ideologisch geprägten, autoritären Bildungssystems. Im Unterschied zu spektakulären Fällen repressiver Maßnahmen gegen oppositionelle Bürger durch Erpressung, Haft oder Ausweisung werden im vorliegenden Fall Unterdrückungsmechanismen im Alltag des SED-Staates aufgezeigt. Die Fallstudie regt an zur Reflexion über Handlungsmöglichkeiten einzelner oder von Gruppen, die für Veränderungen und gegen Ungerechtigkeiten in einem totalitären Staat durch Machtmißbrauch der Administration eintreten wollen, sowie über die Bedingungen für die Entwicklung von Zivilcourage im Alltag. Herausgefordert wird damit auch die Fragestellung nach dem möglichen eigenen Beurteilen, Verhalten und Handeln in einer entsprechenden Situation. Die Materialien ermöglichen ein vertieftes Verständnis, weil die Vorgänge von den Beteiligten selbst aufgearbeitet werden. Eine zentrale Bedeutung nehmen hier die Interviews ein, in denen die Beteiligten selbst zu Wort kommen. Mit Externer Link: Leitfaden.

Revolution

Externer Link: Didaktisches Material: Aufbruch und Einheit. Die letzte DDR-Regierung.
Ausgehend von den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 dokumentiert die Webseite "Aufbruch und Einheit" die Arbeit der letzten und zugleich einzig demokratisch gewählten DDR-Regierung. Historische Dokumente, Bilder, Filmmaterial und Zeitzeugeninterviews geben einen vielfältigen Einblick in den Regierungsalltag. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Herausforderungen, denen sich die Regierung de Maizière tagtäglich stellte, um das Land zu stabilisieren und zu demokratisieren. Zugleich bereiten sie den Weg für die Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Das Material ist in sieben Module gegliedert, die frei miteinander kombiniert werden können. Damit ist eine flexible Gestaltung des Unterrichts möglich. Die Module bauen nicht zwingend aufeinander auf und sind unabhängig voneinander einsetzbar. Durch verschiedene Schwierigkeitsstufen bei den Aufgabenstellungen ist das Material für die Klassenstufen 8 bis 13 geeignet.

Externer Link: Didaktisches Material: Protest (Internetarchiv "Wir waren so frei...")
Zahlreiche Proteste und Demonstrationen, die von der Bevölkerung der DDR ausgingen, führten im Herbst 1989 zum Zusammenbruch des SED-Regimes. Dabei beschränkten sich diese Ereignisse nicht nur, wie häufig angenommen, auf die Zeit unmittelbar vor dem Mauerfall. Diesem ging vielmehr eine stetig wachsende Protest- und Oppositionsbewegung in der DDR voraus. Das Material von Externer Link: www.wir-waren-so-frei.de zeigt, dass diese Demonstrationen keinesfalls nur in Ost-Berlin oder Leipzig stattfanden, sondern auch in zahlreichen anderen Städten und Ortschaften. Durch die Privataufnahmen beispielsweise aus Suhl, Plauen und Gera kann der landesweite Prozess in seiner Gesamtdimension besser verstanden und eingeordnet werden. "Protest an allen Orten" soll den Schülern und Schülerinnen deutlich gemacht werden, dass Protest in vielfältigen Formen auftreten kann und durch unterschiedliche Protagonisten getragen wird, entgegen der weitläufigen Vorstellung von spektakulären Aktionen mit einer oder mehreren "Heldenfiguren". Das Material ist sowohl für Sekundarstufe I, als auch für Sekundarstufe II erhältlich.

Externer Link: Themenmappe: Die Stasi in der Friedlichen Revolution 1989 (BStU)
Die Themenmappe vermittelt Schülerinnen und Schülern einen Eindruck von den Ereignissen im Herbst 1989 in der ehemaligen DDR. Die Jugendlichen erfahren, mit welcher Hilflosigkeit die bis dahin herrschenden SED-Funktionäre in der Krise agierten und wie sie dadurch den Unmut in der Bevölkerung noch weiter schürten. Sie können beobachten, wie die Machtinstrumente der SED samt ihrer allmächtigen Geheimpolizei nach und nach versagten und wie die diktatorisch regierende Partei schließlich in einer unblutigen Revolution entmachtet wurde. Die Themenmappen des Stasi-Unterlagen-Archivs sind eine für Schülerinnen und Schüler aufbereitete Sammlung von Aktenauszügen zu jeweils einem Aspekt der Geschichte des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Sie eignen sich für die Einzel- oder Kleingruppenarbeit. Kurze Einleitungstexte erläutern den historischen Kontext. Deskriptive, analytische und Transferaufgaben helfen bei der Quelleninterpretation. Die Themenmappen unterstützen auf diese Weise den Erwerb von Sachkenntnissen, Urteilskompetenzen und eigenständiger Geschichtswahrnehmung.

Externer Link: Kommunalwahlfälschung am 7. Mai 1989 in den ehemaligen Bezirken, Dresden, Karl-Marx-Stadt und Leipzig - Pädagogisches Begleitmaterial zum Dokumentenheft (BStU)
Am 7. Mai 1989 waren die Bürgerinnen und Bürger der DDR aufgerufen, anlässlich der Kommunalwahlen den Kandidaten der Nationalen Front ihre Stimme zu geben. Als "Schild und Schwert der Partei" beobachtete die Stasi sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Wahlen. Verhindern konnte sie das Desaster für die SED-Führung allerdings nicht: Erstmals gelang es Bürgerrechtlern, Manipulationen zu belegen. Die sich anschließenden Proteste wurden zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ende der SED-Diktatur. Die Broschüre dokumentiert anhand ausgewählter Schriftstücke der Stasi-Unterlagen-Behörde das Ereignis. Sie beleuchten die Rolle des MfS in den ehemaligen Bezirken Dresden, Karl-Marx-Stadt und Leipzig. Die Akten geben Einblick in die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Kommunalwahlen im Mai 1989 durch die Stasi. Das pädagogische Begleitmaterial beinhaltet Arbeitsaufträge zum Dokumentenheft.

Externer Link: "Stasi raus - es ist aus" - Pädagogisches Begleitmaterial zum Dokumentenheft (BStU)
Fast 40 Jahre hatte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) im Dienste der Staatspartei SED gestanden. Als "Schild und Schwert der Partei" überwachte, kontrollierte, verfolgte und unterdrückte die DDR-Geheimpolizei "Feinde des Sozialismus", um die Macht der SED abzusichern und zu erhalten. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Ereignisse vom Herbst 1989, die schließlich auch zur Besetzung von Stasi-Dienststellen führten, um so bemerkenswerter. Vollkommen "aus" war die Geschichte der Stasi damit aber noch nicht. Die Prozesse des Niedergangs und der Auflösung der Staatssicherheit, die auch ein Kapitel der Friedlichen Revolution darstellen, stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Dokumentenhefts des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Das pädagogische Begleitmaterial beinhaltet Arbeitsaufträge zum Dokumentenheft.

Externer Link: Themenblätter im Unterricht (NR. 79): Herbst ´89 in der DDR (bpb)
Die Themenblätter legen den Schwerpunkt auf die Friedliche Revolution, die schließlich zum "Fall der Mauer" führte. Im Vordergrund stehen neben den Ursachen die Abläufe der Ereignisse. Sie zeigen, dass durch das Eingreifen betroffener Bürgerinnen und Bürger politische Verhältnisse verändert und gestaltet werden können. Das Heft beinhaltet doppelseitige Arbeitsblätter im Abreißblock (31 Stück) und Hinweise für den Einsatz im Unterricht.

Fussnoten