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Direkte politische Einflussnahme gab es nicht. Für uns im Dorf war eigentlich mehr der Pfarrer die Bezugsperson. Wir sind alle zum Konfirmanden-Unterricht gegangen.
In meinem Umfeld war es so, dass bis 1955 viele Bauern aus dem Dorf abhauten, weil sie ihr Soll Zwangsabgaben nicht erfüllen konnten. Der drohenden Verhaftung haben sie sich durch Flucht entzogen. Das formte. Man sprach ja mit den Leuten. Dann fehlte mal wieder einer. Bei 350 Einwohnern im Dorf hat sich das natürlich sehr, sehr schnell rumgesprochen.
Johannes Rink, Zeitzeuge auf www.jugendopposition.de
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Spieldauer: 2 Min.
hrsg. von: Historisches Dokumentationszentrum des Bürgerkomitees Sachsen Anhalt