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Roland Bude - Erste Vernehmungen durch die Staatssicherheit

Roland Bude - Erste Vernehmungen durch die Staatssicherheit

Roland Bude behauptet, seine Frau habe nichts von seinen Aktivitäten gewusst. Sie flüchtet mit dem gemeinsamen Kind nach West-Berlin. Roland Bude wird seinen Sohn erst viele Jahre später wiedersehen.

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Mich hat der Vernehmer Oberst Bruhns befragt: ´Das ist ja erstaunlich, dass Sie ein solcher Verräter unserer guten Sache sind. Was Sie für Kontakte und Freunde haben, die sich für Sie einsetzen ... Die wissen offensichtlich nicht, dass Sie ein Abtrünniger sind`. Als ich einmal aus dem Keller geholt worden bin, sitzt da meine Frau bei dem Oberst Bruhns. Das war natürlich ein Riesenschreck, weil ich nun fürchtete, sie würden auch meine Frau verhaften und festnehmen. Da wissen Sie gar nicht, wie Sie sich verhalten sollen.

Ich sagte: ´Anne, ich war zu dir immer ehrlich. Aber in einem Punkt nicht. Ich versuche hier, Verschiedenes zu behindern`. Mir ging es darum, dass ich der Schuldige bin und dass sie außer Obligo ist. Ich fragte mich: Was ist mit dem Kind, wo ist das Kind? Das hat meine Frau sofort begriffen und gesagt: ´Na ja, darüber müssen wir uns noch unterhalten`.

Sie ist raus gekommen, ist zu Bekannten in Rostock gegangen und da hat ihr jemand gesagt: ´Komm, hau ab, hau ab, hau ab`. Dann ist sie nach West-Berlin gekommen. Die Schwiegermutter hat das Kind dann aus Gotha nach West-Berlin gebracht.

Roland Bude, Zeitzeuge auf www.jugendopposition.de

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  • Spieldauer: 3 Min.

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