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Die Friedensgebete in der Leipziger
Dieser Treffpunkt von politisch aktiven Leuten war dem Staat natürlich ein Dorn im Auge. Von daher gab es staatlichen Druck auf die kirchliche Ebene in Sachsen und Leipzig. Die Stadtkirchenleitung wurde gedrückt beziehungsweise angehalten, das doch zu unterbinden. Wir versuchten, bei der Gestaltung der Friedensgebete immer mit Leuten zusammenzuarbeiten, zumindest in unserer Menschenrechtsgruppe, die das Land verlassen wollten. Für uns war klar: Die Gründe, die die Leute bewegt haben, das Land und diese Zustände zu verlassen und nach West-Deutschland zu fliehen, das sind die gleichen Gründe, die uns veranlassen, uns im Land für Veränderungen zu engagieren.
Rainer Müller, Zeitzeuge auf www.jugendopposition.de
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Produktion: 2004
Spieldauer: 2 Min.
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