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1986 habe ich mir gesagt: `Das ist eigentlich zu wenig, sich nur mit dem Thema Umweltschutz zu beschäftigen, nur die Leute zu animieren, selber aktiv zu werden, wenn der Staat hinter meinen Rücken zusammenbricht.´ Ich dachte: `Es muss sich politisch etwas ändern.´ Ich bin aus dieser Gruppe heraus, habe mit Kerstin Reuchert, Jens Kronberg und
Das hat sich immer weiter entwickelt, bis wir eine eigene Menschenrechtsgruppe hatten. Es war eine Gruppe, die sich mit Umwelt beschäftigt hat, eine Gruppe die sich ab 1987 mit
Am Anfang, 1987, waren wir zehn Leute. Es entwickelte sich bis 1989, da waren wir ungefähr 30 Leute mit vier verschiedenen Arbeitsgruppen. Bei uns gab es eine Struktur in der Gruppe. Es gab Arbeitsgruppen, die vollkommen autonom entscheiden konnten. Nicht wie heute, wo man einen Verein gründet, mit Mitgliedern und Mitgliedsbeitrag und Vereinsurkunde. Bei uns waren das zum größten Teil Freundeskreise. Pro Arbeitsgruppe gab es einen Sprecher, und die haben die Arbeit untereinander koordiniert. Die haben gesagt: ´Wenn ihr Hilfe braucht, dann sagt uns Bescheid, dann können andere mithelfen`. Die haben vollkommene Entscheidungsfreiheit gehabt.
Uwe Schwabe, Zeitzeuge auf www.jugendopposition.de
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Produktion: 2004
Spieldauer: 3 Min.
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