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Marianne Birthler -Engagement bei der IFM

Marianne Birthler -Engagement bei der IFM

Eine der bedeutendsten Oppositionsgruppen der DDR war die Berliner Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM). Zu ihren Gründungsmitgliedern im Januar 1986 gehörten u. a. Wolfgang Templin, Ralf Hirsch, Bärbel Bohley, Gerd Poppe und Ulrike Poppe. Obwohl die IFM auch die kirchliche Öffentlichkeit nutzte, verstand sie sich grundsätzlich als von der Kirche unabhängig. So erschien der von ihr herausgegebene Grenzfall ohne den schützenden Satz „Nur zum innerkirchlichen Gebrauch“.

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Wie der Name schon sagt, ging es doch sehr stark um das Menschenrechtsthema. Man hätte sie wahrscheinlich auch nennen können Initiative für Freiheit und Menschenrechte, denn genau darum ist es den Menschen, die da engagiert waren, gegangen. Und das Besondere an der Interner Link: Initiative Frieden und Menschenrechte war natürlich, dass sie eine Gruppe war, die sich dezidiert nicht als kirchliche Gruppe bezeichnet hat. Zwar arbeitete sie auch mit den Kirchen zusammen, aber sie verstand sich nicht als kirchliche Gruppe aus einem Anspruch heraus.

Dem lag keine antikirchliche Haltung zugrunde, sondern der politische Anspruch, dass politische Gruppenbildung und politische Artikulation auch ohne das schützende Dach von Kirchen gefordert werden muss. Und deswegen dieses Selbstverständnis als nicht kirchliche Gruppe, was für eine ganze Reihe von Personen, die dort engagiert waren, auch fatale Folgen hatte, denn das kirchliche Dach schützte ja auch.

Es ging eigentlich, für mich jedenfalls, stärker um Selbstbehauptung und um Artikulation dessen, was wir für politisch richtig oder falsch hielten. Das hatte auch etwas mit Selbstrespekt zu tun, dass man sich nicht einfach den Umständen ergibt, sondern mit anderen zusammen Missstände kritisiert und politische Forderungen artikuliert. Ernsthafte Hoffnungen, dass die DDR, so wie sie war, sich reformieren würde, hatten wir, glaube ich, weniger.

Interner Link: Marianne Birthler auf www.jugendopposition.de

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