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DDR-Propagandafilm: Die Konterrevolution wurde zerschlagen, der Tag X findet nicht statt

DDR-Propagandafilm: Die Konterrevolution wurde zerschlagen, der Tag X findet nicht statt

In USA werden Ethel und Julius Rosenberg wegen Spionage zum Tode verurteilt. Die DDR-Propaganda nutzt den weltweiten Protest, um eigene Politik als gerecht darzustellen.

Inhalt

Sprecher (off):
„Das Ungeheuerliche ist Wirklichkeit geworden. Ethel und Julius Rosenberg wurden auf dem elektrischen Stuhl ermordet. Über die millionenfachen Proteste der Menschen in Amerika und in allen Teilen der Welt haben sich die Mörder hinweggesetzt. Ihr Verbrechen sollte die sich anbahnende Verständigung stören.
Zum gleichen Zweck hatten sie ihren Helfershelfer Adenauer für die Organisierung des Tages X in der DDR herangezogen. Die Missstimmung einiger Teile der Bevölkerung über Fehler, deren Korrektur bereits begonnen war, sollte für einen groß angelegten Anschlag gegen Einheit und Frieden ausgenutzt werden.
Bevölkerung, Volkspolizei und sowjetische Besatzungsmacht haben innerhalb weniger Stunden den Putsch zerschlagen. Die aus West-Berlin eingeschleusten Provokateure, wie dieser hier, wurden verhaftet. Das war nicht das Werk demonstrierender Arbeiter – das war das Werk von Banditen. So zertrümmerten sie in Berlin das Büro des Interner Link: VEB Projektierung. Hier lagen die Zeichnungen für unsere neuen Wohnhäuser. Sie wurden vernichtet. So erbrachten die Brandstifter allen anständigen Menschen den Beweis ihrer Ausweglosigkeit, ihrer Angst und ihrer Schwäche.“

Quelle: Der Augenzeuge 26/1953, PROGRESS Film-Verleih GmbH, Berlin

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  • Produktion: 1953

  • Spieldauer: 2 Min.

  • hrsg. von: DEFA

Lizenzhinweise

© PROGRESS Film-Verleih GmbH