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Samisdat

Samisdat Abschrift

„Schalom“ vom 15. Oktober 1984

15.10.84
Nur zum innerkirchlichen Gebrauch

Friedenskreis der Ev. Samariter-Gemeinde
1035 Berlin, Samariterstraße 27,
Arbeitskreis Kontakt & Information

SCHALOM

Lieber P. Kramer

Heute möchten wir Sie u.a. über das PROGRAMM der Samaritergemeinde innerhalb der FRIEDENSDEKADE, die Rede von KONSISTORIALPRÄSIDENT M. STOLPE vor dem FRIEDENSRAT DER DDR sowie über HINWEISE FÜR PAKETSENDUNGEN NACH MOCAMIQUE (Übernahme von INKOTA) informieren. Des weiteren Auszüge aus dem Aufruf DIE MAHNUNG VON BARMEN AN UNS und Leseproben der berühmten Essay-Sammlung von H. Mann – Der Hass – u.v.a. mehr.
Im Namen des AK KONTAKT & INFORMATION
Ihr

Thomas Bermot und Rainer Eppelmann

FRIEDENSBEMÜHUNG BRAUCHT ALLE

Große Ziele können durch Symbol- oder Modalitätenstreit gefährdet werden. Aber wo es um den Kopf geht, wird die Frisur zweitrangig. Wenn das Haus brennt, frage ich nicht nach dem Abzeichen oder dem Aufnäher des Löschhelfers. Es gibt gute Anfänge einer Friedenszusammenarbeit über Glaubens- und Weltanschauungsgrenzen hinweg. Aber es gibt noch zu viele Berührungsängste. Auch in der Kirche, auch gegenüber Pazifisten. Gebraucht aber werden alle, die ernsthaft Frieden wollen. Gebraucht werden ihre Initiative, ihre Fantasie, auch ihre manchmal unbequemen und ungewohnten Fragen und Verhaltensweisen ... (-Auszug- aus der Gastrede von Konsistorialpräsident M. Stolpe am 31. Aug. 84, anläßlich der Tagung des Friedensrates der DDR im Kongreßzentrum Palasthotel).

AKTUELL
JENA: An der Universität werden die Gespräche zwischen der FDJ-Leitung und allen Sektionen NICHT FORTGESETZT (Schalom 1-84)... Seite -2-

Leben GEGEN DEN TOD

FRIEDENSDEKADE VOM 12.11.84 bis 21.11.84
PROGRAMM SAMARITER-GEMEINDE

Montag 12.11.84, 20.00 oo
SINTFLUT oder WARUM DENN NICHT FRIEDEN
Kantate für Streichquartett, mit Sprecher und Gesang-Text & Musik: Hilmar Schmalenberg. -2-
Schalom vom 15. Oktober 1984, hergestellt vom Friedenskreis der Samaritergemeinde Berlin (Thomas Berndt, Rainer Eppelmann). Die erste Nummer des Blatts erscheint im April 1984. 1985 entzieht Generalsuperintendent Günter Krusche den Herausgebern die Registriernummer samt Abzugsgerät, nachdem er mehrmals wegen des Blatts zum Magistrat, Abteilung Kirchenfragen, geladen wurde. Dieser schätzt den Inhalt des Blatts als „staatsfeindlich“ ein. Die letzte Ausgabe des Schalom erscheint unter dem Titel „Nachruf“. (© Robert-Havemann-Gesellschaft / RHG_Fak_0021)