Persönliche Friedensverträge
Frieden schaffen ohne Waffen: Am 16. November 1983 vereinbaren Erik de Graaf aus den Niederlanden und Burghard Knopf aus Erfurt einen Persönlichen
Friedensvertrag in Erfurt. Zahlreiche Menschen schließen Anfang der 1980er Jahre über den Eisernen Vorhang hinweg Friedens- und Nichtangriffsverträge ab.
Auch Markus Erne aus der Schweiz und Andreas Schaller aus der DDR schließen einen Persönlichen Friedensvertrag ab (11. Oktober 1984).
„Zeichenhafter Persönlicher Friedensvertrag – Abrüstung von unten – Anregungen zu einer Aktion“: Friedenskreise machen Vorschläge für
Persönliche Friedensverträge zwischen Partnern aus den Ländern des Warschauer Vertrags und der NATO (Mai 1985).
Am 8. Februar 1987 vereinbaren der Friedensforscher Hans Sinn aus Kanada und der Student Michael Kleim aus Naumburg einen Persönlichen
Friedensvertrag. Michael Kleim verspricht Hans Sinn unter anderem, niemals eine Waffe gegen ihn, seine Kinder oder sein Land zu erheben.
Am 31. Oktober 1983 empfängt Erich Honecker die unbequemen Bundestagsabgeordneten der Grünen Lukas Beckmann (mit Friedensvertrag), Otto Schily, Gert
Bastian und Petra Kelly (v.l.n.r.). Sie überreichen Erich Honecker einen Persönlichen Friedensvertrag.