Bildungsverbot für Protestierende
Die Freunde Matthias Domaschk und Manfred Hildebrandt während ihrer Zeit als Lehrlinge Ende 1970er Jahre.
Folgenschwere Stellungnahme: Am 29. November 1976 erklärt Roland Jahn, Student der Wirtschaftswissenschaften, dass er die Ausbürgerung von Wolf
Biermann nicht gutheißt. Im Februar 1977 wird er von der Universität exmatrikuliert.
Folgenschwere Stellungnahme: Am 29. November 1976 erklärt Roland Jahn, Student der Wirtschaftswissenschaften, dass er die Ausbürgerung von Wolf
Biermann nicht gutheißt. Im Februar 1977 wird er von der Universität exmatrikuliert.
Folgenschwere Stellungnahme: Am 29. November 1976 erklärt Roland Jahn, Student der Wirtschaftswissenschaften, dass er die Ausbürgerung von Wolf
Biermann nicht gutheißt. Im Februar 1977 wird er von der Universität exmatrikuliert.
Roland Jahn wird 1975 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fachbreich Wirtschaftswissenschaften immatrikuliert.
Passfoto von Roland Jahn in seinem Studienbuch.
„Weil er gröblich gegen die Studiendisziplin verstoßen hat“: Studienbuch von Roland Jahn mit dem Vermerk über die Exmatrikulation (1977).
Antrag auf Exmatrikulation Roland Jahns durch seine Seminargruppe (1977).
Keinesfalls mundtot gemacht: Mithilfe dieser Protestpostkarte macht Roland Jahn auf das gegen ihn verhängte Berufsverbot aufmerksam.
Lutz Leibner (27) unterschreibt den Protestbrief gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. Die Folgen: Er wird von seinem Pädagogik-Fernstudium
exmatrikuliert und muss nach einem Disziplinarverfahren seine Arbeit als Erzieher in einem Kinderheim aufgeben.