Die Haftanstalt „Interner Link: Roter Ochse” existiert ab 1842 in Halle/Saale. Ihren Namen erhält sie, weil ihre Gebäude aus roten Ziegeln bestehen. 1933 bis 1935 dient der Gebäudekomplex als Gefängnis und Schutzhaftlager, ab 1935 als Interner Link: Zuchthaus für politische Gefangene. Zwischen 1942 und 1945 werden hier über 500 Menschen hingerichtet. Ab Juli 1945 nutzt die sowjetische Besatzungsmacht das Gefängnis als Haft- und Internierungsort. Von 1950 bis Dezember 1989 kommen mehr als 9.000 Gefangene in denjenigen Teil des Interner Link: Roten Ochsen, der vom Ministerium für Staatsicherheit (Interner Link: MfS) als Untersuchungshaftanstalt genutzt wird. 1996 wird in dem ehemaligen Verhör- und Wirtschaftsgebäude des MfS eine Gedenkstätte für die Opfer politischer Verfolgung von 1933 bis 1989 eingerichtet.
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Katrin Hattenhauer fährt im November illegal nach Berlin, um ihren Geburtstag zu feiern. In einer Kneipe erfährt sie von der Maueröffnung. Da entscheidet sie sich, mit Freunden zur Mauer zu gehen.
Nur wenige Wochen sind vergangen und es fühlt sich an wie eine kleine Ewigkeit. Als Katrin Hattenhauer das Gefängnis verlässt, ist tatsächlich die Bewegung entstanden, von der ihre Gruppe…
Der Zug der Montagsdemonstration verläuft nur wenige hundert Meter von der Untersuchungshaftanstalt entfernt, in der Katrin Hattenhauer einsitzt. Gefangene hören Geräusche, was sie spekulieren lässt.