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Seit 1986 – nach der offiziellen Beendigung des Kriegszustands in Polen – beginnt die O.A., auf möglichst zentralen Plätzen der Stadt Straßenaktionen zu veranstalten, denen sich immer mehr junge Leute anschließen. Auch in anderen Städten entstehen Gruppen, die dort öffentliche Happenings durchführen.
Meist nehmen sie staatliche Feiern, Gedenkfeierlichkeiten und politische Ereignisse zum Anlass, um diese ironisch darzustellen und damit der Lächerlichkeit preiszugeben. Auf diese Weise begehen sie den Vorabend des 50. Jahrestags der Oktoberrevolution, den Frauentag, oder feiern die „Revolution der Heinzelmännchen“ [„Rewolucja krasnali“]. Zum Tag des Geheimpolizisten“ [„Dzień tajniaka“] gehen sie in Ledermänteln, Schlapphüten und dunklen Sonnenbrillen durch die Straßen und versuchen, die Passanten zu kontrollieren. Das Wiedererkennungszeichen der O.A. sind die Heinzelmännchen.
Für viele Jüngere sind diese Aktionen Ausdruck ihrer eigenen Distanz zur staatlichen Politik, aber auch die antikommunistische
Die O.A. löst sich mit dem Systemumbruch 1989 nicht auf. Sie kommentiert weiterhin das politische Geschehen mit ihren öffentlichen Happenings, beispielsweise anlässlich von Wahlen. Die „Orangene Revolution“ Ende 2004 in der Ukraine ist für sie Anlass, um zu deren Unterstützung nach Kiew zu fahren.