Marxismus ist eine Sammelbezeichnung für die von Karl Marx (und Friedrich Engels) entwickelte Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie sowie für die damit verbundenen politischen und weltanschaulichen Grundsätze.
Theoretisches Kernstück des
1) der orthodoxe Marxismus (der sich eng an den Schriften von Marx orientiert),
2) der revolutionäre Marxismus (der sich auf die Weiterentwicklung und revolutionäre Umsetzung konzentriert),
3) der Revisionismus, der im Gegensatz zu 2) alle radikalen und revolutionären Aspekte ablehnt,
4) der Neo-Marxismus (der versucht, die Kernaussagen an die inzwischen geänderten sozialen und ökonomischen Bedingungen anzupassen).
Quelle: Schubert, Klaus / Klein, Martina (Hg.): Das Politiklexikon, Bonn 2001.