* 10. November 1968
1986
Nach dem Abitur begann sie ein Studium der Theologie in Leipzig, wo sie sich schnell den oppositionellen Kreisen der Jungen Gemeinde anschloss.
1988
Sie wurde Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe „Gerechtigkeit“ in Leipzig. Diese Gruppe setzte sich aktiv für Menschenrechte und politische Veränderungen in der DDR ein.
1989
Am 4. September 1989 hielt sie gemeinsam mit Gesine Oltmanns nach dem Friedensgebet in der Nikolaikirche das Banner mit der Aufschrift „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ hoch. Wenige Tage später wurde sie verhaftet und in die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit überstellt.
1989 (November)
Infolge der friedlichen Revolution und des Drucks der Demonstrationen wurde sie am 9. November 1989 aus der Haft entlassen.
1990
Sie beteiligte sich an der Besetzung der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Leipziger „Runden Ecke“, um die Vernichtung von Akten zu verhindern.
1991
Hattenhauer nahm ein Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf. Dies markierte ihren Weg zur professionellen Malerin.
1998
Sie schloss ihr Studium als Meisterschülerin ab und arbeitet seitdem als freischaffende Künstlerin. Ihre Werke beschäftigen sich oft mit Themen der Freiheit und gesellschaftlichen Prozessen.
2015
Für ihr Engagement in der Friedlichen Revolution wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
2021
Hattenhauer wurde mit dem Leipziger Friedenspreis ausgezeichnet, um ihre Verdienste um die Demokratie und die Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu würdigen.