geb. am 24.10.1963 in Crivitz bei Schwerin
Er wächst in einer Pfarrersfamilie in Mecklenburg auf.
1980
wird ihm die Zulassung zum Abitur verweigert. Er beginnt deshalb eine Ausbildung zum Elektromonteur im
1982
knüpft er erste Kontakte zu kirchlichen Umweltkreisen. Er ist unter anderem an Aktionen gegen den Bau einer Autobahn bei Schwerin und gegen die Umweltverschmutzung durch die Chemiewerke in Wolfen und Bitterfeld beteiligt. Dafür wird er mehrere Male verhaftet.
1983
zieht er nach Berlin Prenzlauer Berg in ein besetztes Haus. Er arbeitet auf einem Friedhof, bei der Volkssolidarität und schließlich in einem kirchlichen Buchladen.
1986
gründet er den
1993 bis 1998
Studium der Geschichte und Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin
1999-2002
Stipendiat der Ernst-Böckler-Stiftung
2004
promoviert er über „Berufsständische Autonomie im vormundschaftlichen Staat? Die evangelischen Pfarrer der Kirche Berlin-Brandenburgs 1945-61 im ostmitteleuropäischen Vergleich“ bei Prof. Hartmut Kaelble. Er ist Vorstandsmitglied und später Vorstandsvorsitzender des
2007-2021
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)