geb. am 28. Februar 1962 in Binz auf der Insel Rügen
Sie wächst bei ihrer Mutter, einer Lehrerin, auf. Bis zur achten Klasse ist sie ein „sozialistisches Musterkind“, beginnt dann aber misstrauisch und aufmüpfig zu werden. Zum Beispiel, als einer ihrer Mitschüler zur Offizierslaufbahn gezwungen werden soll.
1980
macht sie ihr Abitur. Aufgrund ihrer kritischen politischen Ansichten gibt ihr die Schulleitung zu verstehen, dass sie nicht geeignet zum Studium ist. Es folgt eine Ausbildung zur Kellnerin in den Ferienheimen des
1984
verweigern sie und ihr Freund eine Teilnahme an der Kommunalwahl. Daraufhin werden beide von Vorgesetzten und sogar von Arbeitskollegen schikaniert. Im selben Jahr heiratet sie und zieht nach Ducherow bei Anklam, wo sie als Hilfspflegerin im Behindertenheim Bethanien des Evangelischen Diakoniewerks arbeitet.
1985 bis 1987
absolviert sie eine Fernausbildung zur Heilerzieherin beim Diakonischen Werk in Fürstenwalde.
1987
wird sie geschieden, zieht nach Berlin und arbeitet im Stephanus-Stift in Berlin-Weißensee in einer Kindertagesstätte für schwerstbehinderte Kinder. Sie engagiert sich politisch im
1989
ist sie im Mai maßgeblich an der Auszählung der Ergebnisse der Kommunalwahl durch die Opposition beteiligt, die die staatliche Wahlfälschung nachweist. Sie schreibt
1989 bis 1990
sitzt sie mit am Runden Tisch in Berlin Weißensee. 1990 arbeitet sie im Komitee zur Auflösung des ehemaligen
2001
erhält sie den Verdienstorden des Landes Berlin.
Heute lebt und arbeitet Evelyn Zupke in Hamburg.