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Peter Wensierski

Peter Wensierski

Journalist, Dokumentarfilmer, Buchautor

geboren 1954
Aufgewachsen im Ruhrgebiet,
nach dem Abitur in Essen 1973 Umzug nach West-Berlin-Kreuzberg. Erste Kontakte zur DDR-Interner Link: Opposition über Edelbert Richter, Tina Krone, Reinhard Schult , Interner Link: Lotte und Interner Link: Wolfgang Templin, Interner Link: Bärbel Bohley, Ekkehard Hübner und die Ost-Berliner „Villa Jugend“.

bis 1978
Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik an der FU Berlin. Abschlussarbeit über die Rolle regionaler Rundfunksendungen. Volontariat im „Echo am Morgen“ des Interner Link: Sender Freies Berlin. West-Berliner Taxifahrer während des Studiums.

ab 1978
Journalist in der „Berliner Arbeitsgemeinschaft für kirchliche Publizistik“, berichtet mit 24 Jahren als jüngster West-Journalist unterwegs in der DDR. Berichte von Interner Link: Bluesmessen, offener Jugendarbeit, Friedenswerkstätten, Kirchentagen, Landes- wie Bundessynoden, Rock für den Frieden, Interner Link: FDJ-Jugendtreffen, Treffen staatunabhängiger Frauen-, Schwulen-, Friedens- und Umweltgruppen. Zahlreiche Rundfunkberichte und Zeitungsartikel. Redaktion der Fachzeitschrift „Kirche im Interner Link: Sozialismus“, epd Dokumentation, Teilnahme an DDR-Forschertagungen in Bonn, Vorträge und Bildungsveranstaltungen in Westdeutschland, den USA und Frankreich.

1981
Zusammen mit Wolfgang Büscher Herausgabe des Buches „Beton ist Beton. Zivilisationskritik aus der DDR“ mit Interviews von DDR-Umweltaktivisten und zivilisationskritischen Texten aus der Ost-Berliner „Theologischen Studienabteilung“.

1982
Zusammen mit Wolfgang Büscher und Klaus Wolschner Herausgabe des Buches „Interner Link: Friedensbewegung in der DDR. Texte 1978-1982“ mit einem Aufkleber, der sich in Westdeutschland auf und nach Demonstrationen verbreitet. Zusammen mit Norbert Haase und Lothar Reese 1983 das Buch „Interner Link: VEB Nachwuchs. Jugend in der DDR“ mit Fotos von Harald Hauswald.,

1983
Dreh der Dokumentarfilme „Schwerter zu Pflugscharen“ (mit Umschmiedeaktion in Wittenberg) und „Alt-Marzahn – Dorfkirche im Häusermeer“. Längerer Wohnaufenthalt in Ost-Berlin in Vertretung des epd-Korrespondenten. Zusammenarbeit mit Interner Link: Petra Kelly und Interner Link: Lukas Beckmann. Beratung zahlreicher DDR-Reisender.

1984-1986
Veröffentlichung der Bücher „Von oben nach unten wächst gar nichts – Umweltzerstörung in der DDR“ sowie der Forschungsarbeit „Ökologische Probleme und Kritik an der Industriegesellschaft in der DDR heute“ und zusammen mit Wolfgang Büscher „Null Bock auf DDR. Aussteigerjugend im anderen Deutschland“ Mehrteilige Serien im SPIEGEL über rebellische DDR-Jugendliche und Umweltzerstörung. https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13514308

1985/86
Einreise- und Arbeitsverbot in der DDR, um weitere Umweltrecherchen zu verhindern. Drehbuch, Regie und Produktion des Spielfilms „Transitträume“ und des Kurzfilms „Berliner Blau“ (Bundesfilmpreis für „Berliner Blau“)

1986-1993
Fernsehredakteur beim Politikmagazin „Kontraste“ vom SFB. Nach einem Interview mit Roland Jahn holt ihn Wensierski als freien Mitarbeiter in die Redaktion. Es entwickelt sich eine intensive Zusammenarbeit dieses Ost-West-Teams. Anfangs macht Jahn unter dem Pseudonym „Jan Falkenberg“ bei Wensierskis Filmen mit. Später entstehen zahlreiche Filme mit heimlich gedrehten Videomaterial u.a. von Aktivisten der Ost-Berliner Umweltbibliothek wie Rüdiger Rosenthal, Interner Link: Siegbert Schefke und Interner Link: Aram Radomski bis hin zu den historischen Aufnahmen der Leipziger Demonstration vom 9. Oktober 1989.

1993 - 2020
Redakteur im Deutschlandressort beim „Spiegel“ Zahlreiche Reportagen , Serien und Berichte auch bei „SPIEGEL Online“ und „SPIEGEL-TV“

1998
Arbeit für den SPIEGEL als Auslandskorrespondent in Rom und Vatikanstaat

2006
Veröffentlichung von „Schläge im Namen des Herrn. Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik“ Daraufhin kommt es zum „Runden Tisch Heimerziehung“ des Bundestages, Katholische und Evangelische Kirchen und andere Träger der Jugendhilfe müssen sich bei den rund 800 000 ehemaligen Heimkindern entschuldigen und 300 Millionen Euro werden vom Bundestag an Betroffene in Ost und West ausgezahlt. Wensierski wird für seine Aufdeckung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Das ZDF verfilmt das Buch mit Senta Berger und Matthias Habich unter dem Titel „Und alle haben geschwiegen“, zudem entsteht der Kinofilm „Freistatt“ nach dem Buch.

2014 - 2019
2014 Veröffentlichung von „Die verbotene Reise – die Geschichte einer Abenteuerlichen Flucht“; 2017 von „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution – wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte“; 2018 zusammen mit Michael Sontheimer „Berlin Stadt der Revolte“ und 2019 „Fenster zur Freiheit - Die radix-blätter. Untergrundverlag und -druckerei der DDR-Opposition"

Weitere Informationen: www.peterwensierski.info

Fussnoten

Weitere Inhalte

Artikel

Leih- und Wanderausstellungen

Hier präsentieren wir eine Auswahl an Leih- und Wanderausstellungen, die in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen aufgebaut werden können.

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Online-Angebote

Die folgende Linksammlung versorgt Lehrkräfte wie Jugendliche mit weiterführenden Materialien und soll zum Weiterforschen animieren.

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Weiteres didaktisches Material

Hier finden Sie didaktische Materialien für den Schulunterricht und die außerschulische politische Bildung aus unterschiedlichen Quellen entlang der Themenbereiche dieser Seite.

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Katrin Hattenhauer - Mauerfall am 9. November 1989

Katrin Hattenhauer fährt im November illegal nach Berlin, um ihren Geburtstag zu feiern. In einer Kneipe erfährt sie von der Maueröffnung. Da entscheidet sie sich, mit Freunden zur Mauer zu gehen.

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Katrin Hattenhauer - Entlassung aus der Haft

Nur wenige Wochen sind vergangen und es fühlt sich an wie eine kleine Ewigkeit. Als Katrin Hattenhauer das Gefängnis verlässt, ist tatsächlich die Bewegung entstanden, von der ihre Gruppe…

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Katrin Hattenhauer - Demonstration vor dem Zellenfenster

Der Zug der Montagsdemonstration verläuft nur wenige hundert Meter von der Untersuchungshaftanstalt entfernt, in der Katrin Hattenhauer einsitzt. Gefangene hören Geräusche, was sie spekulieren lässt.