deutscher Schriftsteller
geboren am 23. Januar 1954 in Plauen/Vogtland, aufgewachsen in Reichenbach/Vogtland
1960-68
Grundschule, danach
1970
Erste politische Konflikte. Mit 16 wird Rachowski zum ersten Mal vom Staatssicherheitsdienst der DDR verhört und 1971 seiner Reichenbacher Oberschule wegen Gründung eines Philosophieclubs verwiesen und aus der
1977
holt er das Abitur an der Bergakademie Freiberg nach und beginnt ein Medizinstudium in Leipzig. Nach zwei Semestern wird er
1979
wird er wegen Vervielfältigung und Verbreitung von fünf eigenen Gedichten sowie Texten von
1980
Nach der Intervention von
1983
Unter dem Titel „Erzählungen so traurig wie sie“ veröffentlicht Rachowski seine ersten Erzählungen im Verlag europäische ideen - nachdem er aus dem Gefängnis in die Bundesrepublik entlassen worden ist. In West-Berlin entstehen Texte und Essays über die Haft, von beklemmender Eindringlichkeit. Die Auseinandersetzung mit der Diktatur, mit Verfolgung, Verrat und Exil wird zum Stoff seines Schreibens. Auf den ersten Erzählband folgen "Der letzte Tag der Kindheit" (1986), "Die Stimmen des Sommers" (1992), "Namenlose" (1993), "Erinnerungen an eine Jugend (1995), "Mein Museum. Gedichte" (1995) und "Red' mir nicht von Minnigerode" (2006).
Seit 2003
Als Nebenjob Bürgerberater für Opfer der DDR-Diktatur im Auftrag des Sächsischen Landesbeauftragten für die