Fotos und Faksimiles
prag 68
Zusammenstellung aller Fotos und Faksimiles, die in dem Portal "prag 68" verwendet werden.
Kontext
Der iranische Schah Reza Pahlevi hält sich vom 27. Mai bis 4. Juni 1967 zu einem Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland auf.
Das Relief "Tod des Demonstranten" von Alfred Hrdlicka zum Gedenken an den Studenten Benno Ohnesorg wird 1990 enthüllt.
Auch in West-Berlin kommt es Ende der sechziger Jahre zu Protesten gegen das amerikanische Engagement im Vietnam-Krieg, die in der Bevölkerung sehr umstritten sind.
Rudi Dutschke spricht am 17. Februar 1968 zu Teilnehmern eines Internationalen Vietnamkongresses an der Berliner Technischen Universität.
Rudi Dutschke (Mitte) nimmt am 18. Februar 1968 an einer Demonstration gegen das amerikanische Engagement im Vietnamkrieg teil.
Am 11. April 1968 verübt der Hilfsarbeiter Josef Bachmann ein Attentat auf Rudi Dutschke. Er erwartet ihn vor dem SDS-Büro und feuert drei Schüsse aus einer Pistole auf ihn ab.
Im Bild die im Krieg nur leicht beschädigte Leipziger Universitätskirche.
Die Leipziger Universitätskirche steht Ulbrichts Vorstellungen von einem modernen Zentrum der Universitäts- und Messestadt im Wege.
Die Stadtverordnetenversammlung von Leipzig stimmt der Vernichtung der Kirche mit nur einer Gegenstimme zu.
Heimlich fotografieren zwei Leipziger Studenten die Sprengung der Universitätskirche.
Ein Bild mit Symbolkraft: Karl Marx vor den Trümmern der soeben gesprengten Universitätskirche.
Im Sommer 1968 bereitet der Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes dem Prager Frühling ein gewaltsames Ende.
Im Sommer 1968 bereitet der Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes dem Prager Frühling ein gewaltsames Ende.
Protest in Halle
Porträt von Bernd Eisenfeld vor seiner Verhaftung 1968.
Bernd Eisenfeld (im Hintergrund stehend) während seiner Zeit als Bausoldat.
"Halten Sie stand, behalten Sie Hoffnung" - ein Solidaritätstelegramm.
"Denk bitte nach!" - Flugblätter von Bernd Eisenfeld
Prager Frühling
In Prag ist Pariser Kommune – ein Lied von Wolf Biermann.
Reisen in die CSSR
Appell aus Prag: Aufforderung zum solidarischen Handeln.
Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in Prag 1968.
Einmarsch in die CSSR
"Unbefugten ist der Zutritt streng verboten", steht auf dem Schild, das Demonstranten mit sich führen.
Die einrückenden Truppen werden umringt und an der Weiterfahrt gehindert.
Ohnmächtig erheben die Demonstranten ihre Fäuste gegen die Besatzungstruppen.
Mit schwerer Kampftechnik rücken die Warschauer Vertragsstaaten in Prag ein.
Unzählige Einwohner stellen sich den übermächtigen Invasionsarmeen mutig entgegen.
Böses Erwachen in Prag.
Ein brennender Panzer der Invasionstruppen.
Ein brennender Panzer der Invasionstruppen.
Die zerschossene Fassade des Nationalmuseums am Wenzelsplatz.
Zwei Jugendliche aus der DDR wollen sich den Prager Frühling aus der Nähe anschauen.
Reaktionen in der DDR
In der DDR bekunden viele spontan ihre Solidarität mit den von Dubcek eingeleiteten Reformen.
Berechtigte Frage: Aus Protest verteilen drei Berliner Schüler Flugblätter.
Ja zu Reformen: Solidaritätsbekundung an der Kirchenmauer in Mylau.
Auch in Sachsen hagelts Protest.
Ein Unbekannter hat dieses Plakat an den Gartenzaun der Fichte-Oberschule in Mittweida gehängt.
Die Stasi protokolliert mit.
Schülerinnen in Frankfurt/Oder
Hildegart Becker, Barbara Dunemann und Gerlinde Becker (von links).
Hildegart Becker (ganz links) mit ihrer Familie.
Hildegart Becker und ihre Schwester Gerlinde bei einem Besuch der evangelischen Jugend der Tschechoslowakei im Juli 1966.
Proteste in Berlin
Die CSSR als Vorbild: In der DDR solidarisieren sich 1968 etliche junge Leute mit den Ideen des Prager Frühlings.
Nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes stellen Thomas Brasch, Rosita Hunzinger, Erika Berthold und Sanda Weigl rund 500 handgeschriebene Flugblätter her.
Flugblatt gegen den Einmarsch der truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei.
Bettina Wegner setzt die Flugblattaktion mit eigenen Losungen fort.
Ein Flugblatt, das Bettina Wegner schreibt und in Ost-Berlin verteilt.
Alle Hände voll zu tun für die Stasi: Die vom MfS gesammelten Flugblätter der Gruppe.
„Staatsfeindliche Hetze“: Bericht des MfS, Seite 1 von 2.
„Staatsfeindliche Hetze“: Bericht des MfS, Seite 2 von 2.
Am 24. August 1968 verteilen drei Berliner Schüler dieses und andere Flugblätter.
Das MfS nimmt zur Kenntnis, dass viele DDR-Bürger die Besetzung der Tschechoslowakei mit dem Einmarsch der Wehrmacht 1938 gleichsetzen.
Ich unterschreibe nicht
Die DDR auf Schmusekurs: Sowjettruppen werden bei ihrer Rückkehr von deutschen Genossen in Halle begrüßt.
Große Kundgebung in Karl-Marx-Stadt.
Auch in Dresden wird die Bevölkerung zu einer Großkundgebung beordert.
In fast allen DDR-Städten werden die Einwohner zur Begrüßung der russischen Soldaten an den Straßenrand zitiert.
Trügerischer Konsens in der DDR-Presse.
Jugendkultur
Über 500.000 Jugendliche aus beiden deutschen Staaten kommen Pfingsten 1964 zum III. Deutschlandtreffen der FDJ nach Ost-Berlin.
Zeitungsartikel: Beatmusik als „Nervengift des Klassenfeindes“
Achim Menzel, Frontmann der Band Diana-Show (1965).
Persiflage auf Beatfans und Beatgruppen aus dem Eulenspiegel
Besonders aufs Korn nimmt der Eulenspiegel eine Gruppe von jugendlichen Beatfans aus Werneuchen.
Die Gang vom Lichtenberger Tunnel.
Die DDR-Medien ziehen gegen die Beatfans zu Felde.
Die Spießer regen sich auf: Leserbriefe im Neuen Deutschland.
Leserbriefe zum Artikel „Die Amateur-Gammler“ im Neuen Deutschland.
Kurzer Prozess: Einem Jugendlichen werden 1968 gewaltsam die langen Haare abgeschnitten.
Verbot der Butlers: „Das Auftreten dieser Kapelle steht im Widerspruch zu unseren moralischen und ethnischen Prinzipien“.
Aufruf zur Demonstration gegen das Beatverbot.
Mit diesem Kinderstempelkasten fertigen die Jugendlichen Flugblätter gegen das Verbot der Butlers.
Schwerwiegendes Beweismittel: Einer der Jugendlichen verewigt seine Helden auf seiner Federtasche.
Massives Polizeiaufgebot gegen friedlich demonstrierende Beatfans.
Einsatz von Wasserwerfern auf der Beatdemo am 31. Oktober 1965.
Plädoyer für die inhaftierten Beatfans, Seite 1 von 2.
Plädoyer für die inhaftierten Beatfans, Seite 2 von 2.
Der Oktoberklub und der Herderclub beim gemeinsamen Vortrag unter dem Motto "Sag mir wo du stehst".
Hartmut König vom Oktoberklub beim Festival des politischen Liedes im Februar 1970 in Ost-Berlin.
Der Oktoberklub während einer Festveranstaltung im Friedrichstadtpalast zum 25. Jahrestag der FDJ-Gründung.
Die Rolling Stones kommen
Ostberliner Rolling Stones Fans 1965.
Befehlsverweigerung in der NVA
Die Vereidigung von Wehrpflichtigen der „Grenzbrigade 13. August“, Unter den Linden am 21. Mai 1969.
Vom Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes ist die NVA ausgeschlossen.
Eine glatte Lüge: Artikel im Neuen Deutschland vom 4. September 1968.
Demonstranten prangern 1989 die SED für die Niederschlagung des Prager Frühlings an.
Wehrdienstverweigerung
Inhaftierte Zeugen Jehovas auf dem Weg zur Zwangsarbeit 1971.
Gruppenfoto der 1. Bausoldateneinheit der NVA im Frühjahr 1966.
Kragenbinde des Bausoldaten Gerhard Müller.
Bausoldaten beim Bau des Flugplatzes in Alteno.
Friedenswerkstatt am 3. Juli 1983 in der Berliner Erlöserkirche.
Bausoldaten
Aufruf "An alle Christen", Seite 1 von 2
Aufruf "An alle Christen", Seite 2 von 2
Dienst am Spaten: Schulterstück für Bausoldaten.
Bausoldaten 1974 beim Straßenbau in Basepohl (Mecklenburg-Vorpommern).
Bausoldaten in Alteno bei Luckau am Ende eines Arbeitstages.
Bausoldaten lesen Herrnhuter Losungshefte.
Bausoldat der 1. Baueinheit der Nationalen Volksarmee beim Bau eines Militärflugplatzes 1965.
Totalverweigerer
Detlef Pump verweigert den Wehrdienst aus politischen Gründen.
Detlef Pump schreibt dem Wehrkreiskommando, dass er den Wehrdienst verweigert.
Anzeige gegen Detlef Pump vom 4. Mai 1978 und die Mitteilung seiner Festnahme am Tag zuvor.
Schwere Zuchthausarbeit: Neben dem Gleisbau müssen inhaftierte Wehrdienstverweigerer auch Ton abbauen
Von einem wegen Wehrdienstverweigerung inhaftierten Zeugen Jehovas gefertigter Wachtturm.
Stumme Zeugen des Unrechts.
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