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10. Januar
Das DDR-Außenministerium schließt das Büro des Spiegels in Ost-Berlin. Der Journalist Ulrich Schwarz muss die DDR verlassen, weil Der Spiegel das regimekritische „Manifest der DDR-Opposition“ des Ost-Berliner Professors Hermann von Berg veröffentlichte.
1. Februar
Das Ministerium für Volksbildung erlässt eine Direktive zur Einführung und Gestaltung des Wehrkundeunterrichts in den Klassen neun und zehn der allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschulen ab dem 1. September.
6. März
Treffen zwischen dem Vorstand der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR, Bischof Albrecht Schönherr, und Erich Honecker. Es werden wesentliche Elemente eines gemeinsamen Verhaltenskodexes besprochen. Dies führt unter anderem zur Einigung bei der Altersversorgung der Pfarrer, Erleichterungen für kirchliche Kindergärten und bei den monatlichen Sendezeiten in DDR-Rundfunk und Fernsehen.
16. März
Nico Hübner, Wehrdiensttotalverweigerer, wird in Berlin festgenommen und am 7. Juli 1978 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach etwa einem Jahr wird er in den Westen entlassen.
30. März
Als erster westlicher Regierungschef trifft der österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky zum Staatsbesuch in der DDR ein.
25. Juni
Evangelische Bischöfe wenden sich in ihrem „Wort an die Gemeinden“, wie zuvor die Katholische Kirche gegen den Wehrkundeunterricht an den Schulen.
30. Juni
Rudolf Bahro wird wegen der Veröffentlichung seines Buchs „Die Alternative“ zu acht Jahren Haft verurteilt.
26. August
Sigmund Jähn startet mit der sowjetischen „Sojus 31“ und fliegt als erster Deutscher in den Weltraum.
1. September
An den Schulen der DDR wird der obligatorische Wehrkundeunterricht eingeführt.
3. September
Eine offizielle DDR-Delegation unter Leitung von Gerald Götting (CDU) nimmt an der Amtseinführung von Papst Johannes Paul I. in Rom teil.
17. September
Der evangelische Pfarrer Rolf Günther verbrennt sich selbst in Falkenstein / Vogtland.
13. Oktober
Die Volkskammer beschließt das neue „Gesetz über die Landesverteidigung der DDR“.
1978 verlassen 12.117 Menschen die DDR in Richtung Bundesrepublik.
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16. Januar
Mehreren Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die Einreise nach Ost-Berlin verweigert.
4. - 7. Mai
Besuch von Leonid Breschnew in der Bundesrepublik. Unterzeichnung eines Abkommens über die Weiterentwicklung der wirtschaftlichen und industriellen Zusammenarbeit.
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1. Januar
Großbritannien, Irland und Dänemark sind Vollmitglieder der EG.
9. März
Abschluss der Belgrader KSZE-Folgekonferenz mit einem Schlussdokument.
24. April
Gründung des Komitees zur Verteidigung der zu Unrecht Verfolgten (VONS) in der Tschechoslowakei.
27. April
In Afghanistan kommt durch einen Militärputsch die kommunistische Demokratische Volkspartei unter M. N. Taraki an die Macht.
Oktober
Treffen von Vertretern der Charta 77 und Vertretern des KOR (Komitee zur Verteidigung der Arbeiter)an der tschechoslowakisch-polnischen Grenze. Zu Kontakten mit ungarischen Oppositionellen kommt es im Jahr darauf.
16. Oktober
Kardinal Karol Wojtyla, Erzbischof von Krakow, wird zum Papst gewählt.
4./5. Dezember
Der europäische Rat vereinbart in Brüssel die Schaffung eines europäischen Währungssystems.
25. Dezember
Einmarsch vietnamesischer Truppen in Kambodscha mit dem Ziel, das Pol-Pot-Regime der Roten Khmer zu stürzen und eine pro-vietnamesische Regierung zu installieren. Erst 1989 ziehen sich die Vietnamesen wieder aus Kambodscha zurück.
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